Die BAföG-Rückzahlung erlischt in der Regel nach 20 Jahren ab Beginn des Rückzahlungszeitraums (5 Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer) durch einen automatischen Erlass, sofern Sie Ihren Zahlungs- und Mitwirkungspflichten nachgekommen sind und die Schuldsumme von ca. 10.010 € nicht überschritten haben; bei Geringverdienern sind Freistellungen oder Stundungen möglich, und im Todesfall erlischt die Schuld ebenfalls unter bestimmten Bedingungen.
Wann entfällt die BAföG-Rückzahlung?
Die Neuregelung seit 2019 sieht vor, dass Darlehensnehmerinnen und -nehmer nach maximal 20 Jahren von ihrer Restschuld befreit werden können – wenn sie sich um Tilgung bemüht haben. Rechtliche Grundlage hierfür ist § 18 BAföG.
Wann verjährt die Rückzahlung von BAföG?
Die Schulden verjähren nicht.
Wie lange darf das BAföG-Amt Geld zurückfordern?
Das Darlehen ist binnen 20 Jahren ab Rückzahlungsbeginn zurückzuzahlen. Die Rückzahlungsverpflichtung beginnt 5 Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer des zuerst mit Darlehen geförderten Ausbildungsabschnitts.
Wann wird man von der BAföG-Rückzahlung befreit?
Man muss BAföG nicht zurückzahlen, wenn das Einkommen unter einem bestimmten Freibetrag liegt (aktuell ca. 1.690 € monatlich plus Freibeträge für Partner/Kinder), was eine Freistellung durch Antrag beim Bundesverwaltungsamt (BVA) ermöglicht. Schüler-BAföG ist meist ein Zuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden, anders als bei höheren Fachschulen, wo es wie Studenten-BAföG zur Hälfte als Darlehen gilt. Auch bei Aufstiegs-BAföG entfällt die Rückzahlung bei Selbstständigkeit.
BAföG-Rückzahlung verstehen: Fristen, Freibeträge und Investment-Tricks 💰
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In welchen Fällen muss BAföG nicht zurückgezahlt werden?
Man muss BAföG nicht zurückzahlen, wenn das Einkommen unter einem bestimmten Freibetrag liegt (aktuell ca. 1.690 € monatlich plus Freibeträge für Partner/Kinder), was eine Freistellung durch Antrag beim Bundesverwaltungsamt (BVA) ermöglicht. Schüler-BAföG ist meist ein Zuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden, anders als bei höheren Fachschulen, wo es wie Studenten-BAföG zur Hälfte als Darlehen gilt. Auch bei Aufstiegs-BAföG entfällt die Rückzahlung bei Selbstständigkeit.
Werden BAföG Schulden irgendwann erlassen?
Wann können BAföG-Schulden erlassen werden? Eine gute Nachricht gib es noch: Die verbleibende Restschuld wird dir 20 Jahre nach Beginn der Rückzahlungsverpflichtung erlassen. Das gilt seit 2022 wegen einer Gesetzesänderung sogar für die sogenannten Altschuldner*innen, die vor 2019 BAföG bezogen haben.
Wie viel BAföG muss ich zurückzahlen, wenn ich alles auf einmal zurückzahle?
Studierende müssen in der Regel die Hälfte der in der Regelstudienzeit erhaltenen BAföG-Summe zurückzahlen. Die Rückzahlung der Darlehensschuld ist seit 2001 auf maximal 10.000 € begrenzt, für alle die erstamals 9/2019 oder später BAföG erhalten auf maximal 77 Raten (ergibt z. Zt. 10.010 €).
Wie lange schaut das BAföG-Amt zurück?
Rückzahlungsbeginn und Rückzahlungszeitraum
Der maximale Zeitraum für die Tilgung beträgt 20 Jahre5. Auch für Absolventen eines Zweitstudiums (dies gilt auch für Masterstudiengänge) bleibt für den Rückzahlungsbeginn die Förderungshöchstdauer des mit BAföG-Darlehen geförderten Erststudiums maßgeblich.
Wie viel BAföG zurückzahlen, wenn das Studium abgebrochen ist?
Du brauchst natürlich nicht den ganzen Betrag zurückzahlen, der Dir bis zum Ende der Regelstudienzeit zugestanden hätte. Wenn Du das Studium abbrichst, zahlst Du genau so viel BAföG zurück, wie Du bis zum Abbruch bezogen hast – also genauer gesagt die 50 % Darlehensanteil davon.
Kann BAföG zurückgefordert werden?
BAföG-Bescheide, in denen euch etwas bewilligt wird, was euch laut Gesetz nicht zusteht, dürfen grundsätzlich aufgehoben werden mit der Folge, dass die zu Unrecht gezahlten Leistungen zurückgefordert werden können.
Was geschieht mit den Schulden nach 7 Jahren?
Auch wenn es ein weit verbreiteter Irrglaube ist: Schulden verschwinden nicht einfach nach sieben Jahren. Die meisten Schulden werden zwar nach sieben Jahren aus der Schufa-Auskunft gelöscht , aber in vielen Fällen bleiben Sie weiterhin zur Rückzahlung verpflichtet.
Sind BAföG Schulden in der Schufa?
Antwort. Die Frage ist, inwieweit Ihre Schulden in den einschlägigen Bonitätsdateien (Schufa, Boniversum, ...) verzeichnet sind. Das Bundesverwaltungsamt, das für das Bafög zuständig ist, ist ein öffentlicher Gläubiger und meldet Forderungen nicht der Schufa.
Kann die BAföG-Rückzahlung verjähren?
Es gibt keine ausdrückliche Regelung zur Verjährung von BAföG-Schulden. Aber: Nach 20 Jahren gibt es eine Schuldenerlassung der gesamten Restschuld für alle, die in dieser Zeit das Darlehen nicht vollständig zurückzahlen konnten.
Werden Studentenkredite nach 25 Jahren erlassen?
Kreditnehmer, die am einkommensabhängigen Rückzahlungsplan (IBR-Plan) teilnehmen, erhalten nach 20 oder 25 Jahren, je nach Zeitpunkt der Kreditaufnahme, einen Erlass des verbleibenden Kreditbetrags . Der Antrag für den einkommensabhängigen Rückzahlungsplan ist verfügbar und beinhaltet die Option, sich für den IBR-Plan anzumelden.
Warum müssen Studenten BAföG zurückzahlen?
1. Wer muss BAföG zurückzahlen? Studierende an Höheren Fachschulen, Akademien oder Hochschulen erhalten BAföG zur Hälfte als Zuschuss und zur anderen Hälfte als Darlehen. Dieser Darlehensanteil ist zinslos und muss zurückgezahlt werden.
Wann muss man BAföG nicht mehr zurückzahlen?
Wenn Ihr monatliches anrechenbares Einkommen den persönlichen Freibetrag von 1.690,00 EUR nicht übersteigt und Ihr Darlehen noch nicht vollständig fällig ist, können Sie auf Antrag von der Rückzahlungsverpflichtung freigestellt werden. Dieser Freibetrag kann sich um weitere Beträge erhöhen.
Kann das BAföG-Amt auf mein Konto gucken?
Mittels des Kontenabrufverfahrens können die BAföG-Ämter nämlich auch herausbekommen, wo du welche Konten besitzt. Kontostände oder Kontobewegungen werden über das Verfahren nicht ermittelt, das BAföG-Amt darf dich dazu aber befragen.
Wann meldet sich der BAföG-Amt wegen Rückzahlung?
Etwa 4,5 Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer verschickt das Bundesverwaltungsamt den Rückzahlungsbescheid. Darin stehen alle Informationen zur Höhe der Raten und der Dauer für die BAföG-Rückzahlung.
Wie kann ich mich von der BAföG-Rückzahlung freistellen lassen?
Davor lag der Betrag seit August 2022 bei 1.605 €. Verdienst du weniger oder weniger als 130 € mehr als diesen Betrag im Monat, kannst du einen Antrag stellen, um von der Rückzahlung freigestellt zu werden bzw. geringere Raten zahlen zu müssen. Wie lange kann ich mich von der BAföG-Rückzahlung freistellen lassen?
Wie viel Geld darf man maximal für BAföG haben?
Die BAföG-Vermögensgrenze liegt für Studierende unter 30 Jahren bei 15.000 € und für Studierende ab 30 Jahren bei 45.000 €, wobei Freibeträge für Ehepartner/Lebenspartner und Kinder (je 2.300 €) hinzukommen, aber das Vermögen über diesen Freibeträgen den Förderbetrag mindert.
Wie viel BAföG zurückzahlen, wenn auf einen Schlag?
Du musst nur die Hälfte der erhaltenen BAföG-Summe zurückzahlen. Die maximale Darlehensschuld ist auf 10.010 Euro beschränkt. Die Rückzahlung des BAföG-Kredits erfolgt in vierteljährlichen Raten in Höhe von je 390 Euro. Du erhältst einen Rückzahlungs-Nachlass, wenn du deine Schulden auf einen Schlag begleichst.
Werden BAföG-Schulden vererbt?
Tipp: BAföG-Schulden werden nicht vererbt. Nur derjenige, der das BAföG erhalten hat, ist zur Rückzahlung verpflichtet. Verstirbt der BAföG-Empfänger, müssen dessen Eltern, Ehepartner oder Kinder das BAföG nicht zurückzahlen. Die Schulden verfallen dann.
Wie viel spart man, wenn man BAföG auf einmal zurückzahlt?
Wer 10.000 € BAföG-Schulden zurückzahlen müsste, bekommt bei Tilgung auf einen Schlag 21% Rabatt!
Wie hoch sind die Rückstandszinsen bei BAföG?
Daher waren Rückstandszinsen in Höhe von 6 % des verbliebenen rückzahlungspflichtigen Darlehensbetrags zu erheben (§ 18 Abs. 2 BAföG). Rückstandszinsen sind bereits ab dem 1. Tag des Monats, der auf einen Zahlungstermin folgt, zu berechnen.
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