Unter welchen Bedingungen ist der Umgang mit personenbezogenen Daten zulässig?

Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist nach der DSGVO nur dann rechtmäßig, wenn eine Einwilligung der betroffenen Person oder eine andere, insbesondere in Art. 6 DSGVO normierte Ausnahme vorliegt (Verbot mit Erlaubnisvorbehalt).

Unter welchen Bedingungen dürfen personenbezogene Daten verwendet werden?

Beispiele
  • Einwilligung. ...
  • Vertragliche Verpflichtung. ...
  • Rechtliche Verpflichtung. ...
  • Öffentliches Interesse. ...
  • Lebenswichtiges Interesse einer Person. ...
  • Die berechtigten Interessen Ihrer Organisation.

Wann ist der Umgang mit personenbezogenen Daten erlaubt?

Personenbezogene Daten dürfen nur erhoben, gespeichert, verändert, verarbeitet, übermittelt oder in einer sonstigen Weise genutzt werden, wenn dies durch ein Gesetz erlaubt ist oder wenn die betroffene Person eingewilligt hat.

Welche Grundsätze gelten für den Umgang mit personenbezogene Daten?

  • Rechtmäßigkeit. Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist rechtmäßig, wenn eine Einwilligung des Betroffenen (Art. ...
  • Transparenz. ...
  • Zweckbindung. ...
  • Datenminimierung/-sparsamkeit. ...
  • Richtigkeit. ...
  • Speicherbegrenzung (Löschung/Sperrung) ...
  • Integrität und Vertraulichkeit. ...
  • Rechenschaftspflicht (Dokumentation)

Welche rechtlichen Grundlagen erlauben die Verarbeitung personenbezogener Daten?

Rechtmäßigkeit als Grundsatz für die Verarbeitung personenbezogener Daten. Art. 5 Abs. 1 DSGVO enthält die Grundregeln der Datenverarbeitung, die bei der Verarbeitung personenbezogener Daten einzuhalten sind und die DSGVO prägen.

Umgang mit personenbezogenen Daten

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Wann ist eine Datenverarbeitung unter anderem zulässig?

Nach Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO ist eine Datenverarbeitung zulässig, wenn sie zur Wahrung berechtigter Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich ist und sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person überwiegen.

Welche Maßnahmen sind zum Schutz personenbezogener Daten zu ergreifen?

Folgende Maßnahmen können ergriffen werden, um den unerlaubten Zugang zu personenbezogenen Daten zu verhindern:
  • Bildschirmschoner mit Passwortschutz.
  • Passwortrichtlinie.
  • Magnet- und Chipkarte.
  • Benutzername und Passwort.
  • PIN-Verfahren.
  • Einsatz von Spamfilter und Virenscanner.
  • Biometrische Verfahren.

Was sind die 4 Grundprinzipien des Datenschutzes?

Die Grundprinzipien wie Zweckbindung, Datenminimierung und Transparenzgebot bleiben erhalten. Der Umgang mit personenbezogenen Daten bleibt grundsätzlich verboten, sofern er nicht durch einen Erlaubnistatbestand einer Rechtsvorschrift erlaubt ist (Verbot mit Erlaubnisvorbehalt).

Wann dürfen wir personenbezogene Daten von Kunden Mitarbeitern und anderen betroffenen Personen verarbeiten?

Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist nach der DSGVO nur dann rechtmäßig, wenn eine Einwilligung der betroffenen Person oder eine andere, insbesondere in Art. 6 DSGVO normierte Ausnahme vorliegt (Verbot mit Erlaubnisvorbehalt).

Unter welchen Umständen ist eine Datenverarbeitung nach der DSGVO rechtmäßig?

Eine Datenverarbeitung ist auch dann rechtmäßig, wenn sie zur Wahrung der berechtigten Interessen des Datenverarbeiters erforderlich ist − außer die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person überwiegen (dies ist insbesondere bei Kindern anzunehmen).

Unter welchen Bedingungen dürfen Kundendaten an Dritte weitergegeben werden?

Gemäß Datenschutz dürfen Kundendaten nur dann weitergegeben werden, wenn der Betroffene hierin eingewilligt hat, die Daten öffentlich zugänglich sind oder aber die berechtigten Interessen des Unternehmens die des Betroffenen nachweislich überwiegen.

Wann dürfen personenbezogene Daten an Dritte weitergegeben werden?

Grundsätzlich dürfen Daten, die von einem Verantwortlichen für seine eigenen Zwecke verarbeitet werden nicht ohne Einwilligung des Betroffenen an Dritte weitergegeben werden. Ausnahmen zu diesem Grundsatz finden sich in Art 6 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Was versteht man unter Umgang mit persönlichen Daten?

(1) Jede Person hat das Recht auf Schutz der sie betreffenden personenbezogenen Daten. (2) Diese Daten dürfen nur nach Treu und Glauben für festgelegte Zwecke und mit Einwilligung der betroffenen Person oder auf einer sonstigen gesetzlich geregelten legitimen Grundlage verarbeitet werden.

Wer darf auf personenbezogene Daten zugreifen?

Wer hat Zugriff auf Personaldaten? Selbst wenn Arbeitgeber Personaldaten verarbeiten dürfen, dürfen sie diese nicht unbegrenzt nutzen oder intern jedem Zugriff darauf zu gewähren. Der Grundsatz der Zweckbindung gilt auch hier.

Welche Anforderungen an den richtigen Umgang müssen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten beachtet werden?

Welche Grundsätze gibt es für die Verarbeitung personenbezogener Daten?
  • Datenminimierung. Personenbezogene Daten müssen gemäß Art. ...
  • Zweckbindung. Der Grundsatz der Zweckbindung wird in Art. ...
  • Transparenz. ...
  • Richtigkeit. ...
  • Speicherbegrenzung. ...
  • Rechenschaftspflicht. ...
  • Integrität & Vertraulichkeit. ...
  • Rechtmäßigkeit.

In welchen Fällen dürfen Daten an Dritte weitergegeben werden ohne dass der Betroffene seine Einwilligung geben muss?

6 Abs. 1 lit. f DSGVO gehören auch Interessen an der Gewinnmaximierung, Kostensenkung, Optimierung der Dienste und Steigerung der Usability. Wenn die Interessen der Nutzer am Schutz derer Daten nicht überwiegen, ist in solchen Fällen die Weitergabe erlaubt.

Wann ist der Arbeitgeber dazu berechtigt personenbezogene Daten zu erheben?

Datenminimierung: Arbeitgeber dürfen personenbezogene Arbeitnehmerdaten nur erheben, speichern und verwenden, wenn diese Datenverarbeitung im Rahmen des Arbeitsverhältnisses angemessen und auf das notwendige Maß beschränkt ist (Art. 5 Abs. 1 Buchstabe c) DS-GVO).

Wann dürfen Mitarbeiter personenbezogene Daten übermitteln?

(2) Mitarbeiter dürfen personenbezogene Daten nur auf Grund einer ausdrücklichen Anordnung ihres Arbeitgebers (Dienstgebers) übermitteln.

Was zählt zu einem Datenschutzvorfall?

Eine Datenpanne / ein Datenschutzvorfall liegt vor, wenn unberechtigte Personen Zugriff auf (personenbezogene) Daten haben. In einer weiter gefassten Definition können Datenpannen auch die ungewollte Löschung von Daten einschließen.

Welche Prinzipien unterliegt die Einwilligung?

Die Einwilligung muss freiwillig sein. Die betroffene Person muss eine echte und freie Wahl haben. Sie muss die Einwilligung jederzeit ohne Nachteile verweigern oder zurückziehen können. Besonderes Augenmerk ist auf das Koppelungsverbot ( Art.

Was zählt nicht zu den besonders sensiblen personenbezogenen Daten?

Im Sinne der Norm sind dies solche Angaben über die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinung, religiöse oder philosophische Überzeugung, Gewerkschaftszugehörigkeit, Gesundheit oder Sexualleben. Durch die Neufassung des BDSG im Jahre 2018 wurde der Begriff der "sensiblen Daten" abgeschafft.

Welche Maßnahmen und Verhaltensweisen zum Schutz von Daten gibt es?

Maßnahmen zur Erhöhung der Datensicherheit können sein:
  • #1 Die Zutrittskontrolle. ...
  • #2 Die Zugangskontrolle. ...
  • #3 Die Zugriffskontrolle. ...
  • #4 Die Weitergabekontrolle. ...
  • #5 Die Eingabekontrolle. ...
  • #6 Die Auftragskontrolle. ...
  • #7 Die Verfügbarkeitskontrolle. ...
  • #8 Das Trennungsgebot.

Welche Grundsätze gelten nicht bei der Verarbeitung personenbezogener Daten?

Im Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichts von 1983 ist es nicht erlaubt, „Daten auf Vorrat zu unbestimmten Zwecken“ zu speichern. So muss schon vor dem Erheben von personenbezogenen Daten ein zweckdienlicher Nutzen festgelegt werden.

Welche drei Aspekte regelt der Datenschutz im Umgang mit Daten?

Recht auf Erhebung einer Beschwerde bei der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde; Recht auf Löschung oder Sperrung der personenbezogenen Daten; Recht auf Untersagung der Weiterleitung personenbezogener Daten an Dritte.

Wann kann ein berechtigtes Interesse zur Datenverarbeitung vorliegen?

Ihr Unternehmen/Ihre Organisation hat ein berechtigtes Interesse, wenn die Verarbeitung in einem Kundenverhältnis stattfindet, wenn es personenbezogene Daten für Zwecke der Direktwerbung verarbeitet, um Betrug zu verhindern oder die Netzwerk- und Informationssicherheit Ihres IT-Systems sicherzustellen.