Kann mein Arbeitgeber mir einen zweiten Job verbieten?

Nein, Ihr Arbeitgeber darf Ihnen einen zweiten Job nicht pauschal verbieten, da dies gegen Ihre Berufsfreiheit (Art. 12 GG) verstößt; allerdings kann er die Nebentätigkeit untersagen, wenn diese die Leistung im Hauptjob gefährdet (Übermüdung, Arbeitszeitgesetz), in direkter Konkurrenz zum Hauptarbeitgeber steht oder die Erholung im Urlaub beeinträchtigt, wobei eine vorherige Anzeige des Nebenjobs oft ratsam ist. Generelle Verbotsklauseln im Arbeitsvertrag sind unwirksam, aber eine Meldepflicht ist zulässig.

Wann darf der Arbeitgeber einen Zweitjob verbieten?

Arbeitgeber dürfen ihrem Arbeitnehmer die Genehmigung für eine Nebentätigkeit verweigern, wenn dieser damit mindestens eine der folgenden Situationen provoziert: er gefährdet die Erfüllung seiner arbeitsvertraglichen Pflichten. er geht einer Konkurrenztätigkeit nach und verstößt gegen das Wettbewerbsgesetz.

Kann man zwei Jobs beim selben Arbeitgeber haben?

Arbeitnehmer dürfen grundsätzlich mehrere Arbeitsverhältnisse eingehen, auch mit demselben Arbeitgeber. Entscheidend ist jedoch: 👉 Die Arbeitszeiten und Verdienste werden sozialversicherungsrechtlich zusammengerechnet.

Was passiert, wenn ich den Arbeitgeber nicht über den Nebenjob informiere?

Wenn Sie einen Nebenjob nicht beim Arbeitgeber melden, obwohl es vertraglich vorgeschrieben ist, drohen arbeitsrechtliche Konsequenzen wie eine Abmahnung oder sogar eine verhaltensbedingte Kündigung; zudem können je nach Fall auch Schadensersatzforderungen oder Probleme bei der Sozialversicherung entstehen, wenn Sie Ihre Sozialabgaben falsch abführen oder bei Arbeitslosigkeit Leistungen kürzen, da die Meldepflicht (§ 60 SGB I) auch für Arbeitslose gilt. 

Kann der Arbeitgeber sehen, ob man einen Nebenjob hat?

Das dein Arbeitgeber nichts über deinen Nebenjob herausfinden kann, hat also auch seinen Grund. Und dieser liegt für geringfügige Beschäftigungen in dem sogenannten "Sozialgeheimnis" nach § 35 SGB.

Things to consider when taking on a second job

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Kann man gekündigt werden, wenn man einen Nebenjob nicht angibt?

Ja. Eine Kündigung wegen eines Nebenjobs kann ansonsten ausgesprochen werden, wenn Arbeitnehmer diesen Nebenjob nicht vorher beim Arbeitgeber angemeldet haben.

Muss ich meinen Arbeitgeber informieren, wenn ich einen Nebenjob anmelde?

Ja, Sie müssen Ihre Nebentätigkeit in der Regel Ihrem Arbeitgeber melden, besonders wenn es im Arbeits- oder Tarifvertrag vereinbart ist oder die Nebentätigkeit Ihre Haupttätigkeit beeinträchtigen könnte (z. B. durch Arbeitszeitgesetz oder Konkurrenz). Informieren Sie Ihren Arbeitgeber schriftlich, um Probleme zu vermeiden, auch wenn keine explizite Genehmigungspflicht besteht, da er ein berechtigtes Interesse an der Information hat, besonders bei Minijobs oder selbstständigen Tätigkeiten.
 

Ist eine Nebentätigkeit ein Kündigungsgrund?

Kündigung wegen Nebentätigkeit

Verstößt der Arbeitnehmer mit einer Nebentätigkeit gegen gesetzliche oder arbeitsvertragliche Pflichten, kann das ein Grund für eine fristlose Kündigung sein, doch hängt die Wirksamkeit einer solchen Kündigung davon ab, welche Pflicht verletzt wurde.

Wie zeige ich meinem Arbeitgeber an, dass ich einen Nebenjob habe?

Ein Minijob als Nebenjob muss von Ihrem Arbeitgeber nicht zwingend genehmigt werden. Jedoch müssen Sie Ihren Arbeitgeber über den Nebenjob informieren, wenn dieser die Interessen Ihres Arbeitgebers berührt. Arbeitsverträge, Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträge können Abweichendes regeln und die Anzeige bzw.

Kann der Arbeitgeber einen 520 Euro Job ablehnen?

Ablehnen darf er dies ohne arbeitsvertragliche Regelung nur, wenn es einen triftigen Grund dafür gibt. Du bist deinem Arbeitgeber prinzipiell keine Informationen schuldig zur genauen Wochenarbeitszeit in deinem Minijob, dem dortigen Arbeitgeber und der Höhe des Verdienstes.

Kann man in einer Firma Vollzeit und Minijob machen?

Minijob neben der Hauptbeschäftigung - was geht? Ein Minijob neben dem eigentlichen Hauptjob zu haben, ist grundsätzlich kein Problem, solange die gesetzliche Lohnobergrenze von 556 Euro (Stand 2025) nicht überschritten wird.

Wie viele Stunden darf man mit 2 Jobs arbeiten?

Nebentätigkeit und Arbeitszeitgesetz

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) schreibt zum Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmer Höchstgrenzen vor. Im allgemeinen liegen diese Grenzen bei acht Stunden pro Tag, und das bei einer gesetzlich zulässigen Sechstagewoche von Montag bis Samstag. Es ergibt sich so eine 48-Stundenwoche.

Was muss ich beachten, wenn ich zwei Jobs habe?

Bei zwei Jobs wird die Gesamtarbeitszeit zusammengerechnet. Pflicht zur Anzeige: Arbeitnehmer sind verpflichtet, eine Nebentätigkeit beim Hauptarbeitgeber anzuzeigen – auch wenn es sich um einen zweiten Teilzeitjob handelt. Wettbewerbsverbot: Der zweite Job darf nicht in direkter Konkurrenz zum Hauptjob stehen.

Was darf mir mein Arbeitgeber verbieten?

Handy, Rauchen, Strom Das darf der Chef am Arbeitsplatz verbieten - und das nicht. Das private Smartphone auf Arbeit für Social Media oder WhatsApp nutzen? Arbeitgeber können das verbieten, aber nicht nur das Handy. Auch andere Verbote sind zulässig.

Kann man neben einem Vollzeitjob einen Teilzeitjob haben?

Mehrere Teilzeitbeschäftigungen nebeneinander sind zulässig. Gleiches gilt für eine Teilzeitbeschäftigung, die neben einer Vollzeittätigkeit ausgeübt wird.

Was ist eine unerlaubte Nebentätigkeit?

Die Ausübung einer unzulässigen Nebentätigkeit ist ein Arbeitsvertragsverstoß verhaltensbedingter Art. Je nach Schwere und Gewichtung kann eine arbeitsvertragswidrige Tätigkeit damit eine Abmahnung, eine fristgerechte und sogar eine fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses rechtfertigen.

Was passiert, wenn ich meinem Arbeitgeber nicht sage, dass ich einen Nebenjob habe?

Wenn Sie einen Nebenjob nicht beim Arbeitgeber melden, obwohl es vertraglich vorgeschrieben ist, drohen arbeitsrechtliche Konsequenzen wie eine Abmahnung oder sogar eine verhaltensbedingte Kündigung; zudem können je nach Fall auch Schadensersatzforderungen oder Probleme bei der Sozialversicherung entstehen, wenn Sie Ihre Sozialabgaben falsch abführen oder bei Arbeitslosigkeit Leistungen kürzen, da die Meldepflicht (§ 60 SGB I) auch für Arbeitslose gilt. 

Kann mein Chef sehen, ob ich einen Nebenjob habe?

Informationspflicht bei Nebenbeschäftigung

Ein Mitarbeiter muss den Arbeitgeber bei Aufnahme eines Nebenjobs darüber informieren. Obwohl der Arbeitgeber Informationen zur Nebenbeschäftigung des Arbeitnehmers einfordern darf, wird sein Wissensdurst durch das Gesetz begrenzt.

Kann mein Chef mir verbieten, einen Nebenjob zu machen?

Grundsätzlich dürfen Arbeitnehmer einen Nebenjob ausüben, ohne dass der Arbeitgeber dies generell verbieten kann. Allerdings muss der Nebenjob mit dem Hauptarbeitsvertrag vereinbar sein. Viele Arbeitsverträge enthalten Klauseln, nach denen Arbeitnehmer eine Nebentätigkeit melden oder genehmigen lassen müssen.

Wann muss der Arbeitgeber einer Nebentätigkeit zustimmen?

Der Arbeitgeber erteilt die Zustimmung, wenn die Wahrnehmung der dienstlichen Aufgaben durch die Nebenbeschäftigung nicht behindert und sonstige berechtigte Interessen des Arbeitgebers nicht beeinträchtigt werden.

Was passiert, wenn man krank macht und woanders arbeitet?

Wenn Sie krankgeschrieben sind und woanders arbeiten, riskieren Sie eine Abmahnung oder sogar eine fristlose Kündigung Ihres Hauptjobs, da dies oft als Verstoß gegen die Pflicht angesehen wird, Ihre Genesung zu fördern, und den Verdacht der Vortäuschung der Arbeitsunfähigkeit erweckt. Ihr Arbeitsvertrag gilt für Ihren Hauptarbeitgeber, nicht für andere Jobs, und eine andere Tätigkeit kann Ihre Heilung verzögern und ist daher problematisch, es sei denn, sie ist völlig unbedenklich und beeinträchtigt Ihre Genesung nachweislich nicht. Es kann auch zu sozialversicherungsrechtlichen Konsequenzen und Rückforderungen von Krankengeld kommen, falls Sie die Krankenkasse nicht informieren. 

Kann man im Nebenjob einfach gekündigt werden?

Die Kündigungsfrist bei einem Minijob, auch 538-Euro-Job genannt, folgt den gleichen Regeln wie die Kündigung bei einer Vollzeitbeschäftigung. Es handelt sich in beiden Fällen um ein aufrechtes Dienstverhältnis, das von keiner Seite „einfach so“ gekündigt werden kann.

Wie viele Stunden Nebentätigkeit sind pro Tag erlaubt?

Für einen Nebenjob gilt grundsätzlich die 48-Stunden-Woche nach dem Arbeitszeitgesetz (ArbZG) (max. 8 Stunden/Tag, 48 Stunden/Woche inkl. Hauptjob). Vorübergehend sind bis zu 10 Stunden täglich (max. 60 Wochenstunden) möglich, wenn innerhalb von 6 Monaten ein Ausgleich auf durchschnittlich 48 Stunden pro Woche erfolgt. Bei einem Minijob (bis 520 €/Monat) liegt die Grenze durch den Mindestlohn bei ca. 43 Stunden/Monat, aber es gibt keine strikte Stundengrenze, nur eine Verdienstgrenze. 

Was passiert, wenn man einen Nebenjob nicht gemeldet hat?

Wenn Sie Ihre Haushaltshilfe nicht anmelden, ist das illegal und Schwarzarbeit. Wegen dieser Ordnungswidrigkeit müssen Sie mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro rechnen.

Ist es erlaubt, einen Minijob beim Hauptarbeitgeber auszuüben?

Neben einem versicherungspflichtigen Hauptjob kann nur ein Minijob mit Verdienstgrenze ausgeübt werden, der bei der Minijob-Zentrale zu melden ist. Jeder weitere Minijob mit Verdienstgrenze wird mit dem Hauptjob zusammengerechnet und ist wegen Überschreitung der Verdienstgrenze kein Minijob mehr.

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