Ist es "mir" oder "mich" stört?

Es muss "mich" heißen, weil das Verb "stören" ein direktes Objekt (Wen-Fall/Akkusativ) verlangt, nicht einen Dativ (Wem-Fall/Dativ). Die Frage ist: Wen stört es? (Mich.) Fragst du "Wem stört es?", wäre die Antwort "mir" falsch, da das Verb eine direkte Betroffenheit ausdrückt, nicht eine indirekte (wie bei "geben").

Ist es "mich" oder "mir" stört?

Nein, es heißt "es stört mich". Die Frage dazu lautet: WEN stört es, nicht WEM, daher also der Akkusativ.

Wann sagt man mir oder mich?

Die einfache Regel lautet: "mir" ist Dativ (Wem-Fall), "mich" ist Akkusativ (Wen-Fall); stell dir die Frage "Wem?" (mir) oder "Wen?" (mich). "Ich sehe mich im Spiegel" (Wen sehe ich? → mich), aber "Er hilft mir" (Wem hilft er? → mir). Bei reflexiven Verben (sich waschen, sich freuen) wird oft "mir/mich" verwendet, wobei "mich" der Akkusativ (direkt betroffen) und "mir" der Dativ ist, wenn ein zweites Akkusativobjekt im Satz steht (z.B. "Ich wasche mir die Hände").
 

Wo sagt man mich statt mir?

Das Wort ‚mir' ist das Personalpronomen der 1. Person Singular im Dativ. Das Wort ‚mich' ist das Personalpronomen der 1. Person Singular im Akkusativ.

Hat mich gekostet oder hat mir gekostet?

Standardsprachlich bleibt es aber immer noch zweifelhaft oder wird nicht anerkannt, wenn der Dativ eine Person bezeichnet und mit dem Akkusativ auf einen Preis oder eine Geldsumme Bezug genommen wird. Immer als korrekt gilt dagegen: Das Fahrrad hat mich 500 Euro gekostet. Das hat mich viel Geld gekostet.

King Orgasmus One - Das regt mich auf

18 verwandte Fragen gefunden

Wie heißt es richtig an mir oder an mich?

Richtig ist an mir arbeiten, weil die Wendung mit der Präposition an den Dativ verlangt. Beispiel: ✅ Ich möchte an mir arbeiten, um mich weiterzuentwickeln. ❌An mich arbeiten wäre falsch.

Wann nimmt man Perfekt und wann Präteritum?

Das Perfekt wird meistens in der gesprochenen Sprache (Alltag) genutzt, um über vergangene Ereignisse zu erzählen, während das Präteritum (einfache Vergangenheit) vorrangig in der schriftlichen Sprache (Bücher, Nachrichten) verwendet wird, um zu berichten. Beide Formen beschreiben die Vergangenheit, aber das Perfekt hat oft einen stärkeren Bezug zur Gegenwart (z.B. "Ich habe meinen Schlüssel verloren") und das Präteritum wird eher für Erzählungen genutzt (z.B. "Er fiel hin"). 

Wie heißt es richtig: ich tue mir schwer oder ich tue mich schwer?

a) Damit tue ich mir schwer. b) Damit tue ich mich schwer. Ich habe mich/mir in der Schule nicht schwergetan. Laut dem Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle (Duden Band 9) sing zwar beide Varianten möglich, jedoch überwiegt im Sprachgebrauch der Akkusativ.

Wie heißt es richtig hinter mir oder hinter mich?

Er stellt sich hinter mich (sich stellen, wohin, Akkusativ). Er stand hinter mir (standen, wo, Dativ).

Ist es "mir anrufen" oder "mich anrufen"?

Lösung: Warum hast du mich nicht angerufen? Erklärung: Das Verb anrufen verlangt den Akkusativ, daher verwendet man mich.

Heißt es "mir" oder "mich"?

Für ein Adverb X benutzt man "das macht mich X": Das macht mich wütend, das macht mich traurig. Für ein Nomen X benutzt man "das macht mir X": Das macht mir Angst, das macht mir Freude. Das Nomen X ist das Akkusativobjekt, also brauchst du das Dativobjekt, um die von dem Gefühl beeinflusste Person auszudrücken.

Wann verwende ich "mir" und wann "mich"?

Die einfache Regel lautet: "mir" ist Dativ (Wem-Fall), "mich" ist Akkusativ (Wen-Fall); stell dir die Frage "Wem?" (mir) oder "Wen?" (mich). "Ich sehe mich im Spiegel" (Wen sehe ich? → mich), aber "Er hilft mir" (Wem hilft er? → mir). Bei reflexiven Verben (sich waschen, sich freuen) wird oft "mir/mich" verwendet, wobei "mich" der Akkusativ (direkt betroffen) und "mir" der Dativ ist, wenn ein zweites Akkusativobjekt im Satz steht (z.B. "Ich wasche mir die Hände").
 

Ist stören mit Dativ oder Akkusativ?

Das Reflexivpronomen »sich« ist hier Akkusativobjekt beim Verb »stören«. Es steht also wie das Objekt beim nicht reflexiven Verb im Akkusativ. Allerdings regiert das reflexive »sich stören« ein Präpositionalobjekt mit der Präposition »an«.

Hat mir oder mich gefallen?

Gefallen ist ein anders verwendetes Verb und benötigt Dat.; Sie übersetzen es wie „mögen“, aber es bedeutet eigentlich „gefallen“ – also: der Hund gefällt mir – der Hund gefällt mir – ich mag den Hund (das bedeutet es). Ich mag den Hund/ich mag ihn.

Wie heißt es richtig hinter dir oder hinter dich?

So merkst Du Dir den Unterschied

Wenn Du eine Bewegung siehst, ist „Dich“ (Akkusativ) richtig. Ist alles ruhig, dann nimm „Dir“ (Dativ). Noch ein Tipp: Sobald Du in einem Satz eine Aktion hinter jemandem beschreibst, wie „setzen“ oder „stellen“, nutze „Dich“. Wenn es nur um das bloße „Sein“ geht, reicht „Dir“.

Ist es "bei mir" oder "bei mich"?

"Bei" steht immer mit Dativ, also macht "bei mich" keinen Sinn. Genauso ist es "mit mir", da "mit" auch den Dativ verlangt.

Wann sagt man dir und wann sagt man dich?

"Dir" (Dativ, "wem?") wird benutzt, wenn jemand etwas bekommt oder es für jemanden bestimmt ist (z.B. "Ich gebe dir das Buch"), während "dich" (Akkusativ, "wen?") verwendet wird, wenn es direkt die Handlung empfängt (z.B. "Ich sehe dich") – Merksatz: "Dir" = für dich/zu dir, "Dich" = direkt angehen/sehen.
 

Was ist richtig, hinter mich oder hinter mir?

Hinter mich. Hier ist der Akkusativ gefragt.

Wie schreibt man ohje oder oje?

Die korrekte Schreibweise laut Duden ist oje. Varianten wie „ohje“, „oh je“ oder „o je“ sind keine offiziellen Schreibweisen, auch wenn sie oft vorkommen; „oje“ ist die zusammengezogene Form des kirchenlateinischen „(O) Jēsu domine“ (O Herr Jesus). 

Wie merkt man sich, Dativ oder Akkusativ?

Wenn du ein Subjekt und ein Objekt und irgendein Verb (außer ~50 Verben) hast, benutzt du Akkusativ. Wenn dein Verb eines dieser ~50 Verben ist (z.B. Danke, antworten…), dann benutzt du Dativ.

Wie heißen die 5 Zeiten?

Alle Zeitformen Deutsch im Überblick

  • Präsens = Gegenwart.
  • Präteritum = erste Vergangenheit.
  • Perfekt = zweite Vergangenheit.
  • Plusquamperfekt = Vorvergangenheit.
  • Futur 1 = Zukunft.
  • Futur 2 = abgeschlossene Zukunft.

Welche Verben benutzt man oft im Präteritum?

Modalverben, wie können, müssen, dürfen, sollen, wollen und mögen werden im Präteritum besonders konjugiert. Im Gegensatz zu regelmäßigen und unregelmäßigen Verben verändern Modalverben in der einfachen Vergangenheit meist nicht nur ihre Endungen, sondern verlieren auch den Umlaut im Stammvokal.

Wie heißt die 3. Vergangenheit?

Die dritte Vergangenheit im Deutschen heißt Plusquamperfekt, wird auch als vollendete Vergangenheit oder Vorvergangenheit bezeichnet und beschreibt ein Ereignis, das vor einem anderen in der Vergangenheit stattfand. Man bildet sie mit dem Präteritum von "haben" oder "sein" und dem Partizip II des Verbs (z.B. "Ich hatte gegessen"). 

Nächster Artikel →
Wird offener Gin schlecht?