Ist 116117 gut?

Erfahrungen mit der 116 117 sind gemischt: Viele loben die kompetente und zeitnehmende Beratung durch Ärzte, die bei der Einordnung von Beschwerden hilft, während andere lange Wartezeiten an der Hotline oder bei Hausbesuchen kritisieren, aber auch positive Beispiele berichten, wo man schnell durchkam. Der Service ist für nicht-lebensbedrohliche Erkrankungen gedacht, kann aber bei der Terminvermittlung oder Einschätzung der Dringlichkeit helfen. Die Erreichbarkeit variiert stark je nach Tageszeit und Region, und es gibt auch Kritik an der Beratung, doch digitale Tools und der Patientenservice sollen die Probleme verbessern.

Was passiert, wenn man 116117 anruft?

Wenn Sie die 116 117 anrufen, landen Sie beim ärztlichen Bereitschaftsdienst für Nicht-lebensbedrohliche, aber dringende medizinische Probleme außerhalb der normalen Praxiszeiten; Sie erhalten eine Einschätzung Ihrer Beschwerden, können eine Bereitschaftspraxis finden, einen Hausbesuch eines Bereitschaftsarztes vermittelt bekommen oder einen schnellen Termin bei einem Facharzt oder Psychotherapeuten vereinbaren, falls nötig mit Dringlichkeitscode vom Hausarzt. Die Nummer entlastet die Notaufnahmen der Krankenhäuser und leitet Sie zur passenden Behandlung weiter, auch bei akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Krankheiten wie hohem Fieber oder starken Schmerzen. 

Wann sollte man die 116117 wählen?

Rufen Sie die 116 117 an, wenn Sie außerhalb der regulären Arztsprechzeiten dringend ärztliche Hilfe benötigen, die Erkrankung aber nicht lebensbedrohlich ist (z.B. hohes Fieber, starke Schmerzen, Erbrechen, akute Infekte), die Behandlung aber nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Bei lebensbedrohlichen Notfällen (Herzinfarkt, Schlaganfall, schwere Unfälle, Atemnot) wählen Sie immer die 112,. 

Wie lange wartet man bei der 116117?

Die Wartezeit bei der 116117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst und Terminservice) ist unterschiedlich: Bei der Terminvermittlung gilt eine Frist von maximal fünf Wochen für einen Facharzttermin (bei Akutbehandlung max. 3 Wochen), vermittelt wird innerhalb einer Woche. Die eigentliche Wartezeit am Telefon hängt von Tageszeit und Region ab (oft länger zu Stoßzeiten). In Bereitschaftspraxen sind die Wartezeiten meist kürzer als in Notaufnahmen, können aber auch 30 Minuten oder länger dauern. 

Was ist der Unterschied zwischen Notdienst und Bereitschaftsdienst?

Der Unterschied liegt in der Dringlichkeit: Der Notdienst (Notruf 112) ist für lebensbedrohliche Zustände (z.B. Herzinfarkt, schwere Unfälle), während der Bereitschaftsdienst (116117) für akute, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden zuständig ist, die ärztliche Hilfe außerhalb der regulären Praxiszeiten benötigen (z.B. hohes Fieber, starke Schmerzen) und Praxen sowie Krankenhäuser entlastet. Der Bereitschaftsdienst ist für Fälle, die man normalerweise zum Hausarzt bringen würde, wenn dieser geöffnet hätte.
 

Notdienst oder Notaufnahme? Die 116117 anrufen!

35 verwandte Fragen gefunden

Wann muss man den Bereitschaftsdienst rufen?

Gehen Sie zum Bereitschaftsdienst (Tel. 116117), wenn Sie akute, nicht lebensbedrohliche Beschwerden haben, die nicht bis zur nächsten Sprechstunde warten können, z.B. hohes Fieber, starke Schmerzen (Hals, Ohr, Rücken, Bauch), Erbrechen/Durchfall mit wenig Flüssigkeitsaufnahme, akute Harnwegsinfekte. Wählen Sie die 112 bei lebensbedrohlichen Zuständen wie Atemnot, starken Brustschmerzen, Bewusstlosigkeit oder schweren Unfällen.
 

Werde ich trotzdem bezahlt, wenn ich Rufdienst habe?

Nicht von der Überstundenregelung ausgenommene Mitarbeiter, die Rufbereitschaft leisten, erhalten ihren regulären Stundensatz, es sei denn, sie arbeiten oder warten auf mehr als 40 Stunden pro Woche . In diesem Fall schreibt das US-amerikanische Gesetz über faire Arbeitsbedingungen (Fair Labor Standards Act, FLSA) vor, dass die Rufbereitschaft mit dem Überstundensatz vergütet werden muss. Erfahren Sie, wie einfach die Lohnabrechnung für Kleinunternehmen sein kann.

Ist die 116117 seriös?

Er ist für Betroffene gedacht, die nicht lebensbedrohlich erkrankt sind, aber mit ihren Beschwerden auch nicht bis zur nächsten Sprechstunde warten können. Bei schweren Unfällen und lebensbedrohlichen Notfällen ist die 116117 die falsche Anlaufstelle. In diesen Fällen muss der Notruf 112 gewählt werden.

Welche Uhrzeit ist am besten für die Notaufnahme?

Die beste Zeit für einen Besuch in der Notaufnahme ist sofort, wenn lebensbedrohliche Symptome wie starke Brustschmerzen, schwere Atemnot, Bewusstlosigkeit, starke Blutungen oder Anzeichen eines Schlaganfalls auftreten, wobei frühmorgens (ca. 6-12 Uhr) oft die beste Betreuung aufgrund weniger Andrangs und besserer Personalausstattung zu erwarten ist. Bei weniger akuten, aber dringenden Beschwerden (z.B. hohes Fieber, anhaltender Durchfall) sollte man zuerst den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 kontaktieren, um unnötige Wartezeiten in der Notaufnahme zu vermeiden. 

Kann ärztlicher Bereitschaftsdienst krankschreiben?

Ja, der ärztliche Bereitschaftsdienst (ÄBD) kann Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) ausstellen, sowohl bei Hausbesuchen als auch in der Bereitschaftspraxis, und auch telefonisch eine erste AU für bis zu fünf Tage, wenn die medizinische Lage es zulässt und eine Untersuchung nicht sofort möglich ist. Diese AU-Bescheinigungen werden von Arbeitgebern und Krankenkassen anerkannt, aber eine telefonische Krankschreibung ist nur eine Erstbescheinigung, die eine spätere ärztliche Untersuchung nicht ersetzt.
 

Wann bin ich ein Fall für die Notaufnahme?

Ein Fall für die Notaufnahme ist eine akute, potenziell lebensbedrohliche Erkrankung oder schwere Verletzung, die sofortige medizinische Hilfe erfordert und nicht bis zum nächsten Tag beim Hausarzt warten kann, wie Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Symptome (Brustschmerz, Lähmungen, Sprachstörungen), starke Atemnot, Bewusstlosigkeit, schwere Blutungen, Verbrennungen, Vergiftungen, tiefe Platzwunden, Knochenbrüche oder Komplikationen in der Schwangerschaft. Bei Unsicherheit oder Verdacht auf Lebensgefahr immer den Notruf 112 (Deutschland/Europa) oder 144 (Österreich) wählen.
 

Was sagt man, wenn man beim Arzt anruft?

Melde dich korrekt am Telefon. Nenne die Adresse der Praxis. Nenne den Grund des Anrufs sowie die Verdachtsdiagnose des Patienten und auch die Dringlichkeit.

Was zählt als Notfall beim Arzt?

Ein Notfall beim Arzt ist eine akute, potenziell lebensbedrohliche Situation oder ein Zustand, der ohne sofortige Behandlung zu schweren, bleibenden Schäden führen kann, wie starke Brustschmerzen (Verdacht auf Herzinfarkt), schwere Atemnot, Bewusstlosigkeit, starke Blutungen, Schlaganfall-Symptome, schwere Verletzungen (Knochenbrüche, Verbrennungen), Vergiftungen, anhaltende Krampfanfälle oder akute Schwangerschaftskomplikationen. Bei diesen Fällen ruft man sofort den Rettungsdienst unter der 112 an, bei weniger dringenden, aber nicht aufschiebbaren Problemen (z.B. hohes Fieber, starke Schmerzen außerhalb der Sprechzeiten) hilft der Ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117. 

Was zählt als medizinischer Notfall?

Ein medizinischer Notfall ist eine plötzliche, lebensbedrohliche Situation, die sofortige Behandlung erfordert, weil die lebenswichtigen Funktionen (Bewusstsein, Atmung, Kreislauf) gestört sind oder bleibende Schäden drohen, wie bei Herzinfarkt, Schlaganfall, schweren Unfällen, Atemnot, Bewusstlosigkeit oder starken Blutungen. Bei solchen akuten Gefahren sollte man sofort den Notruf 112 wählen oder die Notaufnahme aufsuchen. Bei nicht lebensbedrohlichen, aber dringenden Fällen (z.B. hohes Fieber ohne Atemnot, starke Schmerzen) hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117.
 

Was ist der Unterschied zwischen 116 und 117?

Der Hauptunterschied ist, dass die 112 für lebensbedrohliche Notfälle (Rettungsdienst/Feuerwehr) ist, während die 116 117 für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden (ärztlicher Bereitschaftsdienst) zuständig ist, wenn der Hausarzt geschlossen hat, wie etwa bei hohem Fieber, Magen-Darm-Infekten oder Bänderrissen. Die 116 117 hilft also außerhalb der regulären Sprechzeiten, die 112 bei akuter Lebensgefahr (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall).
 

Was bedeutet 116117?

Den ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie kostenlos unter der Rufnummer 116117 – egal, von wo in Deutschland Sie anrufen.

Was ist die längste Wartezeit bis zum Besuch der Notaufnahme?

Notaufnahmen sind in der Regel früh morgens, spät abends oder an Wochentagen weniger überfüllt. Wenn Sie die Stoßzeiten meiden, können Sie mit kürzeren Wartezeiten rechnen, da weniger Menschen medizinische Hilfe benötigen.

Kann mich die Notaufnahme ablehnen?

Nein, die Behandlung von akut behandlungsbedürftigen Patienten (Notfall) darf ein Arzt nicht ablehnen. Für den Arzt gilt auch die allgemeine Verpflichtung zur Hilfeleistung (§323c StGB).

Wie lange wartet man bei 116117?

Die Wartezeit bei der 116117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst und Terminservice) ist unterschiedlich: Bei der Terminvermittlung gilt eine Frist von maximal fünf Wochen für einen Facharzttermin (bei Akutbehandlung max. 3 Wochen), vermittelt wird innerhalb einer Woche. Die eigentliche Wartezeit am Telefon hängt von Tageszeit und Region ab (oft länger zu Stoßzeiten). In Bereitschaftspraxen sind die Wartezeiten meist kürzer als in Notaufnahmen, können aber auch 30 Minuten oder länger dauern. 

Wann sollte man 116117 wählen?

Die 116 117 wählt man für den ärztlichen Bereitschaftsdienst, wenn eine Krankheit außerhalb der regulären Sprechzeiten auftritt, aber nicht lebensbedrohlich ist und die Behandlung nicht bis zum nächsten Tag warten kann, wie z.B. bei starken Fieberschüben, akuten Infekten oder starken Schmerzen, die man sonst auch in einer Praxis behandeln lassen würde. Für lebensbedrohliche Notfälle (Herzinfarkt, Schlaganfall, schwere Unfälle) wählt man immer die 112.
 

Ist Notfall teurer als Hausarzt?

Teurer Notfall

Dass immer mehr Menschen anstatt zum Hausarzt gleich in die Notaufnahme gehen, hat nicht nur Auswirkungen auf die Auslastung des Spitalpersonals, sondern auch auf die Gesundheitskosten. Denn die Behandlung im Notfall ist teurer als jene beim Hausarzt.

Wie viele Rufdienste darf man im Monat machen?

In Tarifverträgen wie z.B. dem Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) wird beschrieben, wie viel Rufdienste pro Beschäftigtem im Monat maximal geleistet werden dürfen. Im TVöD sind es 15 Rufdienste pro Monat.

Wie viel kostet Rufbereitschaft?

Für Rufdienste von Montag bis Freitag wird das Zweifache, für Samstage, Sonn- und Feiertage das Vierfache des tariflichen Stundenentgelts bezahlt. Maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Bereitschaft beginnt. Eine Vergütung kann laut TVöD auch in einem Freizeitausgleich bestehen.

Wie lange ist die Ruhezeit nach einem Einsatz im Rufdienst?

Einsatz in der Rufbereitschaft – und die Mindestruhezeit? Elf Stunden – gesetzlich muss die Ruhezeit nach einem Arbeitstag so lange mindestens sein. Und diese Zeit sollte nicht unterbrochen werden.