Keinen Anspruch auf Krankengeld haben in der Regel Familienversicherte, Bürgergeld-Empfänger, Praktikanten, Studierende (oft), hauptberuflich Selbstständige ohne speziellen Wahltarif, Rentner (bei voller Erwerbsminderungs- oder Altersrente) und Minijobber (oft); zudem ruht der Anspruch bei anderen Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld.
Wann ergibt sich kein Anspruch auf Krankengeld?
Wird der Anspruch auf Krankengeld (78 Wochen Arbeitsunfähigkeit innerhalb von 3 Jahren wegen derselben Erkrankung) ausgeschöpft, wird kein Krankengeld mehr gezahlt. Ist die versicherte Person noch immer arbeitsunfähig, endet zugleich ihre Pflichtversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung (sog. Aussteuerung).
In welchen Fällen zahlt die Krankenkasse kein Krankengeld?
Häufige Gründe, warum die Krankenkasse nicht zahlt
Sie erhalten kein Krankengeld bei lückenhaften Bescheinigungen der Arbeitsunfähigkeit, während der Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber (6 Wochen), bei ermäßigtem Beitragssatz (14,0 %) oder für Familienversicherte sowie für mehr als 78 Wochen Krankheit.
Wann darf die Krankenkasse Krankengeld verweigern?
Die Krankenkasse darf Krankengeld verweigern, wenn Sie Fristen versäumen (z.B. die AU nicht melden), Beitragsschulden haben, andere Sozialleistungen (wie Arbeitslosengeld) beziehen, Rentenbezug haben, die Arbeitsfähigkeit laut MDK-Gutachten wiederhergestellt ist oder wenn die Arbeitsunfähigkeit medizinisch nicht mehr nachvollziehbar erscheint und Zweifel bestehen, die eine Prüfung rechtfertigen. Wichtig ist, dass die Kasse nicht einfach nach Aktenlage ablehnen darf, sondern verpflichtet ist, medizinisch zu ermitteln.
Wann zahlt der Arbeitgeber kein Krankengeld?
Kann der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung verweigern? Arbeitgeber können die Lohnfortzahlung im Allgemeinen nicht verweigern. Eine Ausnahme besteht, wenn der Arbeitnehmer seinen Ausfall aufgrund grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlich selbst verschuldet hat.
Sick pay and the nasty tricks of health insurance companies. What you need to know to stay safe!
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Wann wird kein Krankengeld mehr gezahlt?
Krankengeld endet in der Regel nach 78 Wochen innerhalb von drei Jahren für dieselbe Krankheit, was als Aussteuerung bezeichnet wird, wenn die Leistung erschöpft ist. Die Krankenkasse informiert ca. zwei Monate vorher, danach geht es oft nahtlos in Arbeitslosengeld (bei Weiterhin-Arbeitsunfähigkeit über die sogenannte Nahtlosigkeitsregelung) oder eine Erwerbsminderungsrente über, um Lücken im Versicherungsschutz zu vermeiden.
Ist der Arbeitgeber verpflichtet, Krankengeldzuschüsse zu zahlen?
Der Krankengeldzuschuss ist freiwillig. Anders als bei der Entgeltfortzahlung (Entgeltfortzahlungsgesetz) ist der Arbeitgeber nicht dazu verpflichtet, seinen Angestellten einen Krankengeldzuschuss zu zahlen. Ansprüche sind meist in Arbeits- und Tarifverträgen sowie Betriebsvereinbarungen geregelt.
Wann fällt man nicht ins Krankengeld?
Es gibt keine Vorschrift, wie lange man zwischen 2 gleichen Krankheiten wieder arbeiten muss. Bist du jedoch 6 Wochen krank, gehst 1 Tag arbeiten und bist danach wieder mit derselben Krankheit krank, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Entgeltfortzahlung mehr bekommen, sondern Krankengeld.
Kann die Krankenkasse einfach das Krankengeld streichen?
Eine Krankenkasse darf die vom Arzt attestierte Arbeitsunfähigkeit durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) überprüfen lassen. Wenn der MDK feststellt, dass der Versicherte wieder arbeitsfähig ist, kann die Krankengeldzahlung eingestellt werden.
Wie lange darf ein Arzt am Stück krankschreiben?
Ein Arzt darf Sie am Stück meist für bis zu zwei Wochen krankschreiben, in Ausnahmefällen auch bis zu einem Monat, abhängig von der Schwere und Art der Erkrankung; bei telefonischer Erstbescheinigung sind es maximal fünf Tage, danach ist ein persönlicher Besuch nötig. Es gibt keine absolute gesetzliche Höchstgrenze, solange der Arzt die medizinische Notwendigkeit sieht, aber bei längerer Krankschreibung (über 6 Wochen) greift das Krankengeld der Krankenkasse, und der Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht.
Haben Betriebsrentner Anspruch auf Krankengeld?
Das Besondere: Bei Altersrentnern besteht kein Anspruch mehr auf Krankengeld. Deshalb ist für die Beschäftigung der ermäßigte Beitragssatz von 14 Prozent maßgebend. Der Zusatzbeitrag der Krankenkasse kommt auch bei Rentnern noch dazu.
Wer hilft mir, wenn die Krankenkasse nicht zahlt?
Kostenlose Hilfe gibt es bei der UPD, bei Sozialverbänden oder über eine Rechtsschutzversicherung. Der Weg führt meist über Widerspruch, dann ggf. zum Widerspruchsausschuss und Sozialgericht.
Kann die Krankenkasse mein Krankengeld sperren?
Eine „Sperre“ beim Krankengeld gibt es nicht, auch, wenn das manchmal so wirkt. Grundsätzlich erhalten Patienten ab der 6. Woche einer Arbeitsunfähigkeit Krankengeld. Das ist zumindest der Grundsatz.
Warum bekomme ich mein Krankengeld nicht?
Krankenkasse verweigert Krankengeld wegen Beitragsrückstand
Bei freiwillig versicherten Selbständigen kann es vorkommen, dass die Krankenkasse die Auszahlung von Krankengeld verweigert, weil bei dem Versicherten ein Beitragsrückstand aufgelaufen ist. Das ist aber nicht ohne weiteres rechtens.
Wie lange muss man zwischen 2 Krankschreibungen arbeiten gehen, damit wieder von vorne gezählt wird?
Damit der Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei derselben Krankheit quasi "von vorne" beginnt, müssen in der Regel mindestens sechs Monate zwischen den Arbeitsunfähigkeiten liegen; bei unterschiedlichen Krankheiten startet ein neuer 6-Wochen-Anspruch, sobald die erste Krankheit vollständig ausgeheilt ist und Sie wieder gearbeitet haben, wobei der Arbeitnehmer beweisen muss, dass die neue Erkrankung eine andere ist. Der oft zitierte „eine Tag arbeiten“ reicht nicht aus, da die Zeiten sonst angerechnet werden und es schnell zu Krankengeld kommt.
Wird Krankengeld weiter gezahlt trotz Kündigung?
Auch nach einer Kündigung kann Krankengeld bezogen werden. Eine Eigenkündigung kann jedoch eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld zur Folge haben und den Anspruch auf Krankengeld ruhen lassen. Arbeitslose können zwar Krankengeld erhalten, ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld ruht jedoch in dieser Zeit.
Wann kann die Krankenkasse Krankengeld ablehnen?
Die Krankenkasse darf Krankengeld verweigern, wenn Sie Fristen versäumen (z.B. die AU nicht melden), Beitragsschulden haben, andere Sozialleistungen (wie Arbeitslosengeld) beziehen, Rentenbezug haben, die Arbeitsfähigkeit laut MDK-Gutachten wiederhergestellt ist oder wenn die Arbeitsunfähigkeit medizinisch nicht mehr nachvollziehbar erscheint und Zweifel bestehen, die eine Prüfung rechtfertigen. Wichtig ist, dass die Kasse nicht einfach nach Aktenlage ablehnen darf, sondern verpflichtet ist, medizinisch zu ermitteln.
Wann zahlt die Krankenkasse nicht?
Sie bezahlen, was wirtschaftlich, medizinisch notwendig und ausreichend ist. Was über das medizinisch Notwendige hinausgeht, bezahlen sie nicht. Damit gehören IGeL nicht zum festgeschriebenen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung und werden im Grundsatz von keiner Krankenkasse erstattet.
Wann verliert man Anspruch auf Krankengeld?
Krankengeld endet in der Regel nach 78 Wochen innerhalb von drei Jahren für dieselbe Krankheit, was als Aussteuerung bezeichnet wird, wenn die Leistung erschöpft ist. Die Krankenkasse informiert ca. zwei Monate vorher, danach geht es oft nahtlos in Arbeitslosengeld (bei Weiterhin-Arbeitsunfähigkeit über die sogenannte Nahtlosigkeitsregelung) oder eine Erwerbsminderungsrente über, um Lücken im Versicherungsschutz zu vermeiden.
Wann steht mir kein Krankengeld zu?
Endet die Krankengeldzahlung nach 78 Wochen, bezeichnet man das als "Aussteuerung". Wenn Betroffene wegen ihrer Erkrankung nicht mehr in der Lage sind, ihren Job auszuüben, können sie eine Erwerbsminderungsrente beantragen.
Wann verfällt der Anspruch auf Krankengeld?
Krankengeld endet in der Regel nach 78 Wochen innerhalb von drei Jahren für dieselbe Krankheit, was als Aussteuerung bezeichnet wird, wenn die Leistung erschöpft ist. Die Krankenkasse informiert ca. zwei Monate vorher, danach geht es oft nahtlos in Arbeitslosengeld (bei Weiterhin-Arbeitsunfähigkeit über die sogenannte Nahtlosigkeitsregelung) oder eine Erwerbsminderungsrente über, um Lücken im Versicherungsschutz zu vermeiden.
Wie lange ist man krank mit gleicher Diagnose?
Fall 1: Erneute Arbeitsunfähigkeit, gleiche Diagnose
Es entsteht kein neuer sechswöchiger Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Ausnahmen: Das gilt nicht, wenn zwischen diesen Arbeitsunfähigkeiten mindestens 6 Monate liegen, in denen der oder die Mitarbeitende nicht wegen dieser Erkrankung arbeitsunfähig war.
Welche Arbeitnehmer haben keinen Anspruch auf Krankengeld?
Folgende Personengruppen haben in der Regel keinen Anspruch auf gesetzliches Krankengeld: Selbstständige, die keine Wahlerklärung abgegeben haben. Geringfügig Beschäftigte. Menschen, die Bürgergeld bekommen.
Wann muss der Arbeitgeber kein Krankengeld zahlen?
Neu eingestellte Beschäftigte haben in den ersten 4 Wochen der Beschäftigung keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Dafür zahlt in der Regel die Krankenkasse Krankengeld. Besteht die Arbeitsunfähigkeit über das Ende der 4. Beschäftigungswoche hinaus, zahlen Sie als Arbeitgeber vom Beginn der 5.
Welche Nachteile hat der Bezug von Krankengeld?
Die Hauptnachteile von Krankengeld sind erhebliche Einkommenseinbußen, da es deutlich niedriger ist als das volle Gehalt, sowie der sogenannte Progressionsvorbehalt, der die Einkommensteuerlast erhöht, obwohl das Krankengeld selbst steuerfrei ist. Zudem gibt es Beitragslücken (Renten-, Arbeitslosenversicherung), eine Begrenzung der Bezugsdauer (max. 78 Wochen) und eine Bindungsfrist von drei Jahren an die Krankenkasse.
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