In welchem Land tritt am meisten Lungenkrebs auf?

Lungenkrebs tritt absolut gesehen am häufigsten in China, den USA und Japan auf, was sich in der hohen Zahl der Erkrankungen widerspiegelt, wobei China die höchsten absoluten Fallzahlen verzeichnet. Bei Betrachtung der Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner) zeigen europäische Länder wie Luxemburg, Lettland und Tschechien oft sehr hohe Raten, wobei China und andere asiatische Länder aufgrund des starken Raucher-Risikofaktors ebenfalls stark vertreten sind.

Welches Land hat am meisten Lungenkrebs?

Lungenkrebs ist bei Männern in der Türkei (90,1 Erkrankungen auf 100.000 Personen) und bei weißen Frauen in den USA (38,1 Erkrankungen auf 100.000 Personen) am häufigsten. Da Lungenkrebs in der Regel tödlich ist, sind Inzidenz und Mortalität in etwa gleich hoch.

Welches Land hat die höchste Lungenkrebsrate?

China, die USA und Japan verzeichneten 2022 die höchste Anzahl an Lungenkrebsfällen. Die folgenden drei Tabellen zeigen die zehn Länder mit der höchsten Lungenkrebsinzidenz im Jahr 2022 – zunächst für beide Geschlechter, dann getrennt nach Männern und Frauen. Wir haben außerdem die altersstandardisierten Raten (ASR)* für jedes dieser Länder angegeben.

Wo sitzt Lungenkrebs am häufigsten?

Lungenkrebs, auch Lungenkarzinom oder Bronchialkarzinom genannt, kann in allen Abschnitten der Lunge entstehen. Mehr als die Hälfte der Tumoren entwickeln sich in den oberen Teilen der Lungenflügel.

Wo entsteht Lungenkrebs am häufigsten?

Zwar können sich Lungenkarzinome in der gesamten Lunge bilden, dennoch geschieht dies meist in den oberen Teilen der Lungenflügel. Im Jahr 2020 erkrankten in Deutschland rund 56 700 Menschen an einem bösartigen Lungenkrebs.

Lungenkrebs: Lebenserwartung, Symptome und Heilungschancen

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Wer bekommt am häufigsten Lungenkrebs?

Risikofaktor Rauchen. Etwa 85 Prozent aller Menschen, die an Lungenkrebs sterben, sind Raucher.

Was ist der Grund für Lungenkrebs?

Starkes Übergewicht. Rauchen. Übermässiger Alkoholkonsum. Vorerkrankungen wie chronische Hepatitis C, HIV, Diabetes oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen.

In welchem Alter tritt Lungenkrebs am häufigsten auf?

Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei Frauen bei 69 Jahren und bei Männern bei 70 Jahren. Seit Ende der 1990er Jahre erkranken immer weniger Männer neu an Lungenkrebs, während die Zahlen bei Frauen kontinuierlich ansteigen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass immer mehr Frauen rauchen.

Wie kündigt sich Lungenkrebs an?

Lungenkrebs-Symptome treten oft erst spät auf, aber Warnsignale sind anhaltender Husten (über 3 Wochen), der sich verändert, blutiger Auswurf, Atemnot, Brustschmerzen, Heiserkeit, unerklärlicher Gewichtsverlust, Müdigkeit, wiederkehrende Atemwegsinfekte und Schwellungen im Hals- oder Gesichtsbereich. Auch Trommelschlägelfinger können ein Hinweis sein. Bei solchen Beschwerden sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden, da eine frühe Diagnose entscheidend ist.
 

Warum erkranken so viele an Lungenkrebs?

Tabakkonsum ist der Hauptrisikofaktor für Lungenkrebs. Bei Männern sind bis zu neun von zehn, bei Frauen mindestens sechs von zehn Erkrankungen auf aktives Rauchen zurückzuführen. Auch Passivrauchen steigert das Krebsrisiko. Andere Risikofaktoren spielen eine eher untergeordnete Rolle.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit Lungenkrebs zu besiegen?

Lungenkrebs: Lebenserwartung und Überlebensraten

Die Überlebensrate gibt an, welcher Anteil an Erkrankten beispielsweise fünf Jahre nach der Diagnose Krebs noch lebt (5-Jahres-Überlebensrate). Die 5 Jahres-Überlebensrate liegt bei Männern mit Lungenkrebs bei 15 Prozent und bei Frauen mit Lungenkrebs bei 21 Prozent.

In welchem Stadium wird Lungenkrebs meistens entdeckt?

Lungenkrebs gehört zu den Krebserkrankungen mit den geringsten relativen 5-Jahres-Überlebensraten. Das liegt daran, dass Lungenkrebs meist erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird und dann häufig schon in andere Körperbereiche gestreut hat.

Wie wahrscheinlich ist es, Lungenkrebs zu bekommen?

Das Risiko an einem Bronchialkarzinom zu erkranken, ist für einen Raucher etwa 10-15 Mal so hoch wie für einen Nie-Raucher. Diese Gefährdung nimmt natürlich mit steigender Zahl der täglich gerauchten Zigaretten und mit der Dauer des Rauchens zu.

In welchem Land gibt es am wenigsten Krebserkrankungen?

Demnach hat die spanische Stadt Murcia die niedrigste Krebsrate der Welt. Die Inzidenz von Krebserkrankungen ist dort zum Beispiel nur halb so hoch wie die in Japan, wo Krebs an sich schon wesentlich seltener auftritt als in westlichen Industrienationen.

In welchem Bundesland ist die Krebsrate am höchsten?

Die Gefahr, bösartig zu erkranken, ist in keinem Bundesland so hoch wie im Saarland. Das Land hat bundesweit die höchsten Inzidenzen (Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner pro Jahr), Männer und Frauen und alle Krebsarten zusammengerechnet.

Welches europäische Land hat die meisten Krebserkrankungen?

Insgesamt hat Irland schätzungsweise die höchste Zahl von Krebsfällen in Europa (718,3 pro 100.000, d. h. +33 % im Vergleich zum europäischen Durchschnitt).

Wie verläuft der Tod bei Lungenkrebs?

Was ist die Todesursache bei Lungenkrebs? Meistens sterben Patienten an Atemversagen, verursacht durch die Ausbreitung des Krebses in der Lunge und andere lebenswichtige Organe. Wie stirbt man an Lungenkrebs? Der Tod tritt oft nach einer Phase zunehmender Schwäche und Atemnot ein.

Wo spürt man Schmerzen bei Lungenkrebs?

Lungenschmerzen spürt man meist als Brustschmerz, der beim Atmen, Husten oder tiefen Einatmen schlimmer wird, oft an der betroffenen Seite, aber auch ausstrahlend in den Rücken, die Schulter oder das Brustbein, typisch bei Lungenentzündung, Rippenfellentzündung oder Pneumothorax. Diese Schmerzen können stechend, dumpf oder brennend sein und von Symptomen wie Husten, Fieber oder Atemnot begleitet werden, aber auch andere Ursachen haben, weshalb eine ärztliche Abklärung wichtig ist.
 

Was ist die Vorstufe von Lungenkrebs?

Vorstufen von Lungenkrebs sind zelluläre Veränderungen, wie Metaplasien (Umwandlung von Schleimhautzellen) oder Atypien, die noch gutartig sind, sich aber zu einem Tumor entwickeln können (In-situ-Karzinom), wobei sich die frühen Veränderungen (Metaplasien) auch zurückbilden können, jedoch bei Rauchern (Hauptrisikofaktor) besonders aufmerksam beobachtet werden, da sie sich zu Krebs entwickeln können, und deshalb ein anhaltender Husten oder andere Symptome wie Atemnot und blutiger Auswurf ernst genommen werden sollten. Frühe Erkennung ist wichtig, da die Heilungschancen bei frühem Stadium (I bis IIIA) gut sind und oft eine Operation möglich ist. 

Wie äußert sich Lungenkrebs im Anfangsstadium?

Erste Symptome von Lungenkrebs sind oft unspezifisch, aber Warnsignale können ein anhaltender Husten, der sich verändert, Atemnot, Brustschmerzen, blutiger Auswurf sowie Gewichtsverlust und allgemeine Abgeschlagenheit sein; auch Heiserkeit und wiederkehrende Atemwegsinfekte können erste Hinweise sein, die unbedingt ärztlich abgeklärt werden sollten.
 

Wie lange kann man unbemerkt mit Lungenkrebs leben?

Lungenkrebs kann oft viele Monate bis Jahre unentdeckt bleiben, da er in frühen Stadien meist keine oder nur unspezifische Symptome verursacht, weshalb er häufig erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert wird, wenn der Krebs bereits gewachsen ist oder sich ausgebreitet hat. Besonders bei Rauchern oder anderen Risikogruppen können subtile Veränderungen wie ein anhaltender Husten, der nicht weggeht, oder Atemnot erste Hinweise sein, die aber oft fälschlicherweise anderen Krankheiten zugeschrieben werden.
 

In welchem Alter bekommen Raucher Lungenkrebs?

Rauchen: Geringeres Risikobewusstsein bei jüngeren Menschen

Der Gesundheitstrend zeigt jedenfalls, dass nur jeweils 82% der 18- bis 29- und der 18- bis 49-Jährigen wissen, dass aktives Rauchen Lungenkrebs auslösen kann, aber 97% in der Altersgruppe ab 50 Jahren.

Wie lange braucht Lungenkrebs, um zu entstehen?

Lungenkrebs entwickelt sich in vielen Fällen sehr langsam: Im Schnitt dauert es 20 Jahre vom Beginn des Rauchens, bis sich der Krebs gebildet hat. Je mehr und länger jemand geraucht haben, desto höher ist Ihr Risiko für Lungenkrebs.

Ist ein Karzinom heilbar?

Ja, viele Karzinome sind heilbar, besonders wenn sie früh erkannt werden; die Heilungschancen hängen stark vom Krebsstadium ab, wobei lokale Tumore besser behandelbar sind, während metastasierende Karzinome schwieriger zu heilen sind, aber auch hier Fortschritte in der Therapie die Prognose verbessern. Bei frühen Stadien ist eine vollständige Heilung oft möglich, während bei fortgeschrittenem Krebs oft das Ziel der Therapie darin besteht, die Lebensqualität zu erhalten und das Wachstum zu kontrollieren (palliative Therapie).
 

Was macht Lungenkrebs mit dem Körper?

Die Tumorzellen können sich über die Lymph- und Blutbahnen im Körper ausbreiten. Eine Ansammlung solcher Zellen an anderen Stellen im Körper heissen Metastasen oder Ableger. Lungenkrebs bildet Metastasen vor allem in Lymphknoten, Knochen, Gehirn, Nebennieren und Leber.