Ja, jede gesetzliche Krankenkasse stellt eine eigene, kassenindividuelle App für die elektronische Patientenakte (ePA) bereit, die im App Store (Apple, Google, Huawei) heruntergeladen werden kann. Diese Apps ermöglichen das Verwalten und Einsehen der Gesundheitsdaten, wobei sich die Bedienung je nach Kasse leicht unterscheiden kann und oft eine Gesundheitskarte mit PIN oder eine GesundheitsID zur Anmeldung benötigt wird.
Hat jede Krankenkasse ihre eigene ePA-App?
Jede gesetzliche Krankenkasse bietet eine eigene ePA-App an.
Welche ePA-Apps gibt es für die gesetzlichen Krankenkassen?
Gesetzliche Versicherte haben ab dem 1. Januar 2021 ein Anrecht auf die Nutzung einer ePA. Diese wird von den Krankenkassen als App kostenlos bereitgestellt und kann auf mobilen Endgeräten, wie zum Beispiel dem eigenen Smartphone oder einem Tablet, installiert werden.
Ist die ePA auf der Krankenkassenkarte gespeichert?
Nein. Nur Patientinnen und Patienten sowie das von ihnen berechtigte medizinische Personal haben Zugriff auf die Daten. Selbst Krankenkassen und ihre Ombudsstellen können die Daten in der ePA nicht einsehen.
Welche ePA-App ist die richtige?
Mit der „AOK Mein Leben“-App erhalten Sie Einblick in Ihre elektronische Patientenakte (ePA) und haben die Möglichkeit, Ihre Gesundheitsdaten selbst zu verwalten. Dabei handelt es sich zum Beispiel um den Notfallpass inklusive Notfallkontakte, die Medikation und das Dokumentenmanagement.
The electronic patient record: How the ePA works for everyone in practice
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Welche 3 Apps sollte man sofort löschen?
Es gibt keine universellen "Top 3", aber Spionage-Apps, unnötige System-Apps (Bloatware) und bestimmte Fitness- oder Wetter-Apps, die zu viele Daten sammeln, sollten sofort gelöscht werden, da sie oft Privatsphäre verletzen oder das System belasten; spezifische Beispiele wie "Noizz", "UC Browser", "SuperVPN" oder auch Kamera-Apps wie "Cos Camera" wurden aufgrund von Datenschutzbedenken entfernt und sind als Warnung zu sehen, ähnlich wie manche Fitness-Apps, die Standortdaten exzessiv nutzen, wie StepsApp, oder Wetter-Apps, die persönliche Daten auslesen.
Kann ich die ePA auch ohne App nutzen?
Ärzte und Psychotherapeuten können die elektronische Patientenakte (ePA) einsehen und befüllen, auch wenn jemand die App nicht nutzt. Sie haben trotzdem Zugriff. Der Zugriff wird mit dem Stecken der elektronischen Gesundheitskarte automatisch gewährt, standardmäßig für 90 Tage.
Kann jeder Arzt meine ePA einsehen?
Nein, nicht jeder Arzt kann automatisch die elektronische Patientenakte (ePA) einsehen; der Zugriff ist streng geregelt und erfordert Ihre aktive Zustimmung, die Sie über Ihre Gesundheitskarte oder die ePA-App erteilen können, wobei Sie festlegen, wer wann (oft für 90 Tage) auf welche Daten zugreifen darf. Nur berechtigte Fachkräfte (Ärzte, Apotheker, Therapeuten etc.) mit elektronischem Heilberufsausweis (eHBA) erhalten Zugriff, und Sie haben die Kontrolle, wer was sehen darf.
Welche Nachteile hat die elektronische Patientenakte für Patienten?
In der Regel können elektronische Patientenakten große Datenmengen generieren, deren Verwaltung für Ärzte überwältigend sein kann. Ärzte fühlen sich möglicherweise unter Druck gesetzt, alle verfügbaren Daten zu überprüfen, was zu Burnout und kognitiver Überlastung führt.
Kann die Krankenkasse sehen, wann ich beim Arzt war?
Nach dem Arztbesuch, spätestens bis 24:00 Uhr, übermittelt die Arztpraxis die Arbeitsunfähigkeitsdaten elektronisch an die Krankenkasse. Im Falle eines Krankenhausaufenthaltes übermittelt das Krankenhaus die Aufenthalts- und Entlassungsdaten an die Krankenkasse.
Wie komme ich an meine ePA?
Wie bekomme ich die ePA? Sofern sie nicht widersprochen haben, steht Ihnen Ihre ePA seit Anfang 2025 automatisch zur Verfügung. Um die ePA zu nutzen, können Sie diese in der App Ihrer Krankenkasse einsehen und verwalten.
Welche Krankenkasse hat die beste ePA?
Die besten Bewertungen für ePA-Apps erhielt die Debeka BKK für ihre App „ePA Debeka BKK“ mit 3,1 Sternen. Weiterhin positiv aufgefallen sind die Apps der bkk melitta hmr (bkk melitta hmr ePA) sowie BERGISCHE Krankenkasse (BERGISCHE KRANKENKASSE ePA) mit jeweils 2,8 Sternen.
Kann man seine Krankenkarte selbst auslesen?
Ja, Sie können Ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) mit einem NFC-fähigen Smartphone oder einem speziellen Kartenlesegerät selbst auslesen, um z.B. E-Rezepte einzusehen oder auf Ihre elektronische Patientenakte (ePA) zuzugreifen, benötigen dafür aber eine zugehörige App (z.B. die offizielle eRezept-App oder die ePA-App Ihrer Krankenkasse) und müssen sich einmalig mit einer PIN Ihrer Krankenkasse authentifizieren.
Kann mein Arzt sehen, bei welchen Ärzten ich war?
Nein, ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung oder rechtliche Grundlage kann ein Arzt nicht sehen, dass Sie bereits bei einem anderen Arzt waren.
Können Apotheken auf die ePA zugreifen?
Apotheker können auf die elektronische Patientenakte (ePA) ihrer Kunden zugreifen, wenn sie die elektronische Gesundheitskarte (eGK) einlesen. Dies erfolgt in der Regel beim Einlösen eines eRezepts oder wenn sich ein Kunde in der Apotheke zur Medikation beraten lässt.
Welche Krankenkasse ist auf Platz 1?
Auf Platz 1 des Gesamtrankings der bundesweit geöffneten Krankenkassen steht die TK - Techniker Krankenkasse, gefolgt von der HEK - Krankenkasse und der hkk - Krankenkasse. Alle drei Krankenkassen erhielten die Note "Sehr Gut". Bewertet wurden Leistungsangebot, Kundenservice und Finanzkraft zu je einem Drittel.
Was ist negativ an der ePA?
ePA-Nachteile
Es fehlen Komfortfunktionen, um die Sichtbarkeit von Inhalten zu steuern. Verschiedene Patient*innengruppen erfahren Diskriminierung im Gesundheitswesen und haben daher ein Interesse daran, selektiv mit ihren Gesundheitsinformationen umzugehen. Darüber hinaus können Diagnosen schambehaftet sein.
Warum sind Ärzte gegen die ePA?
Berlin – Ärzte sorgen sich um den Schutz von Gesundheitsdaten in der elektronischen Patientenakte (ePA). Anlass sind unter anderem Sicherheitslücken, die der Chaos Computer Club (CCC) auf seinem Jahreskongress aufgedeckt hat.
Warum sollte man der elektronischen Patientenakte widersprechen?
Versicherte können der elektronischen Patientenakte widersprechen. Milliarden Kosten für Aufbau und Betrieb sollen Milliarden Kosten im Gesundheitswesen einsparen. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an die elektronische Patientenakte. Geht die Akte an den Start, wird sie ab dann mit Informationen der Ärzte gefüllt.
Wie kommt der Arzt an meine ePA?
Ärzte greifen auf die elektronische Patientenakte (ePA) zu, indem Patienten ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) in der Praxis stecken, was einen temporären Zugriff (meist 90 Tage) gewährt, oder durch explizite Freigabe in der ePA-App des Patienten, wobei Ärzte eine Authentifizierung über ihren elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) benötigen. Der Zugriff ist nur mit Ihrer Zustimmung möglich und wird protokolliert, sodass Ärzte nur auf notwendige, nicht verborgene Daten zugreifen können.
Kann ein Arzt sehen, was ein anderer mir verschrieben hat?
Nein. Zukünftig werden Verordnungs- und Dispensierdaten (hierunter versteht man die Daten des tatsächlich abgegebenen Arzneimittels) automatisch in die elektronische Patientenakte übernommen.
Was sehen Arzt beim Einlesen der Karte?
Wenn ein Arzt Ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) einliest, sieht er zunächst Ihre administrativen Daten (Name, Geburtsdatum, Adresse, Versichertenstatus) und prüft Ihren Versicherungsanspruch. Wichtige medizinische Informationen wie Befunde, Medikamente, Allergien und Behandlungsberichte sind in der elektronischen Patientenakte (ePA) gespeichert und werden nur mit Ihrer Zustimmung zugänglich. Sie entscheiden, wer was sehen darf, was eine schnelle, umfassende Behandlung ermöglicht, aber auch Datenschutzwahrung erfordert.
Wie kommt die ePA auf mein Handy?
Um die elektronische Patientenakte (ePA) auf Ihr Handy zu bekommen, laden Sie die spezielle App Ihrer Krankenkasse (z.B. „Meine GESUNDHEIT“, „AOK Mein Leben“) aus dem App Store oder Google Play Store herunter, registrieren sich mit Versichertennummer und den letzten 6 Stellen Ihrer Gesundheitskarte (PIN beantragen!), bestätigen Ihre E-Mail und verifizieren sich final entweder per NFC-Scan der Gesundheitskarte am Handy, elektronischem Personalausweis (eID) oder direkt vor Ort bei Ihrer Kasse.
Wie viele haben der ePA widersprochen?
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Wir fragen, wie Ärzte, Experten und Verbraucherschützer die Akte finden. Nur ein kleiner Teil hat der ePA widersprochen: Von 74 Millionen gesetzlich Versicherten haben 70 Millionen seit Januar eine elektronische Patientenakte bekommen.
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