Ja, es gibt bessere Alternativen zum BMI, da dieser die Körperzusammensetzung (Fett- vs. Muskelmasse) ignoriert; besonders aussagekräftig sind das Taille-Größe-Verhältnis (WHtR/WtHR), das Bauchfett besser erfasst, und der Body-Roundness-Index (BRI), der die Fettverteilung darstellt, während auch direkt die Körperfettmessung (z.B. per Waage) oder das Taille-Hüft-Verhältnis (WHR) sinnvolle Ergänzungen oder Alternativen sind.
Welche Alternativen gibt es zum BMI?
Welche Alternativen gibt es zum BMI?
- Waist-to-height-ratio (WHtR) Hier vergleicht man nicht das Körpergewicht mit der Größe, sondern den Taillenumfang. ...
- Body-Shape-Index (BSI) Der BSI (oder auch ABSI) berechnet sich aus Taillenumfang und Körpergröße sowie dem Gewicht. ...
- Body-Adiposity-Index (BAI)
Was ist besser als der Body-Mass-Index?
Ist das Verhältnis von Taille zu Körpergröße besser als der BMI? Wenn es um die Einschätzung gesundheitlicher Risiken geht, ist der WHtR genauer als der BMI. Das liegt daran, dass die Fettverteilung, insbesondere das viszerale Fett am Bauch, besser berücksichtigt wird.
Ist der BMI oder der BRI besser?
Ja, Studien haben gezeigt, dass der BRI ein besserer Indikator für Gesundheitsrisiken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes sein kann. Allerdings bleibt der BMI weiterhin ein weit verbreiteter Standard in vielen medizinischen Bereichen.
Warum ist BMI quatsch?
Der BMI ist nicht aussagekräftig, weil er nur Größe und Gewicht, aber nicht die Körperzusammensetzung (Fett vs. Muskeln), Fettverteilung, Alter, Geschlecht oder den individuellen Körperbau berücksichtigt, was zu Fehlinterpretationen führen kann, da Muskelmasse den Wert erhöht und Fett unter der Haut oder um Organe die Gesundheit stärker beeinflusst als nur das Gewicht.
Abnehmen: Vertrau nicht nur auf den BMI-Rechner | Dr. Julia Fischer | ARD Gesund
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Ist der BMI akkurat?
Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist jeder fünfte Erwachsene zu dick. Trotzdem gibt es viele Menschen, die einen erhöhten BMI haben und in Topform sind. Denn tatsächlich ist der BMI allein zu simpel, um den Gesundheitszustand akkurat zu bewerten.
Bei welchem BMI sieht man schlank aus?
Man sieht tendenziell schlank aus, wenn der BMI im unteren Bereich des Normalgewichts liegt, also unter 20-22, wobei ein BMI unter 18,5 als Untergewicht gilt und ein Wert von etwa 18,5 bis 24,9 als Normalgewicht definiert ist, aber die Wahrnehmung stark subjektiv ist und auch von Muskelmasse abhängt. Viele Menschen empfinden Werte im Bereich 18 bis 20 als sehr schlank oder ideal, während Werte um 20-22 als normal und attraktiv wahrgenommen werden.
Ist der BRI besser als der BMI?
Der BMI wird aus Größe und Gewicht berechnet, sagt aber nichts darüber aus, wie sich das Gewicht verteilt. Der BRI hingegen basiert auf Größe und Taillenumfang und ist möglicherweise ein besserer Indikator dafür, ob das Übergewicht einer Person hauptsächlich aus Fett oder Muskeln besteht .
Welcher BMI bei 70 kg?
Bei 70 kg hängt Ihr BMI von Ihrer Körpergröße ab; Sie berechnen ihn mit der Formel Körpergewicht (70) geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat (z.B. bei 1,75 m = 22,9 BMI, was Normalgewicht ist), wobei Werte von 18,5 bis 24,9 als Normalgewicht gelten, unter 18,5 als Untergewicht und ab 25 als Übergewicht eingestuft werden.
Ist die BMI-Formel veraltet?
Die BMI-Formel und andere auslaufende Rechenmodelle
Zog man davon noch einmal 10 Prozent ab, ergab sich das «Idealgewicht». Unsere Beispielfrau sollte demnach um die 54 Kilo auf die Waage bringen. Diese Formel gilt als veraltet, wobei der Body Mass Index (BMI), der heute verwendet wird, nicht jünger ist.
Ist der BRI eine Alternative zum BMI?
Der Body-Roundness-Index als Alternative zum BMI
Die Berechnung des BRI ist allerdings deutlich komplizierter als die des BMI. Vereinfacht gesagt, wird dabei die Körpergröße ins Verhältnis zum Taillenumfang gesetzt. Dem besonders gefährlichen Viszeralfett wird dadurch eine größere Bedeutung beigemessen.
Welcher BMI gilt als attraktiv?
Den BMI, der als Kriterium für Über-, Unter- oder Normalgewicht gilt, verglichen die Forscher mit dem Einkommen und dem ausgeübten Job der Probanden. Ihr Ergebnis: Am besten verdienen Frauen mit einem BMI von 21,5.
Was ist wichtiger, BMI oder Körperfettanteil?
Auf der Grundlage ihrer Ergebnisse kamen die Forscher zu dem Schluss, dass der Körperfettanteil ein zuverlässigerer Indikator für den allgemeinen Gesundheitszustand eines Menschen ist als der BMI.
Was statt Body Mass Index?
Heute nimmt man den Body-Roundness-Index. Ein Vorteil des BMI war, dass er recht einfach zu ermitteln war. Um den Wert zu bestimmen, wird das Körpergewicht in Kilogramm durch die ins Quadrat genommene Größe in Metern geteilt.
Welche 4 Lebensmittel kurbeln die Fettverbrennung an?
Nachstehend eine Auswahl an natürlichen Lebensmitteln, welche den Stoffwechsel und die Fettverbrennung ankurbeln.
- Walnüsse/Mandeln. Fett ist nicht gleich Fett. ...
- Ingwer. Ingwer ist bestens geeignet, Muskelmasse auf- und Fett abzubauen. ...
- Avocados. ...
- Eier. ...
- Lachs. ...
- Brokkoli. ...
- Brauner Reis. ...
- Spargel.
Was ist der beste Trick, um abzunehmen?
Die Basis für schnelles und gesundes Abnehmen sind eine ausgewogene Ernährung sowie viel Bewegung und Sport. Setze dabei auf protein- und ballaststoffreiche Nahrung mit Vollkornprodukten und verzichte möglichst auf (zu viel) Zucker, Alkohol und Stärke/einfache Kohlenhydrate.
Was ist besser als der BMI?
Vor allem bei übergewichtigen Erwachsenen kann der sogenannte Taillen-Hüft-Quotient, auch Waist-to-Hip-Ratio oder WHR genannt, eine ungünstige Zunahme von Bauchfett besser aufzeigen als der BMI.
Wie viel kostet es, den BMI in der Apotheke zu messen?
Zudem wird Ihr Body Mass Index (BMI) berechnet, um festzustellen, ob Sie Über-, Unter- oder Idealgewicht haben. Jede Messung kostet 0,50 € und muss selbständig durchgeführt werden.
Bei welchem BMI besteht Lebensgefahr?
Untergewicht: Ein BMI-Wert unter 18,5 gilt als untergewichtig und ist aus gesundheitlichen Gründen nicht erstrebenswert. Liegt er unter 14,5, wird bereits der Stoffwechsel im Gehirn beeinträchtigt. Wenn jetzt keine ärztliche Hilfe gesucht wird, droht Lebensgefahr!
Ist der BMI noch zeitgemäß?
Derzeitige Diagnosen von Fettleibigkeit stützen sich auf den sogenannten Body-Mass-Index (BMI) – der ist aber Experten zufolge kein zuverlässiges Maß vor allem für die Gesundheit eines Menschen. Eine Medizinergruppe schlägt vor, die Diagnoserichtlinien für Adipositas grundlegend zu überarbeiten.
Was ist der Unterschied zwischen BMI und BRI?
Während der BRI die Fettverteilung betrachtet, kategorisiert der BMI das Gewicht einer Person in Unter-, Normal- und Übergewicht. Ein häufiger Kritikpunkt am Body-Mass-Index ist, dass keine Unterscheidung zwischen Muskel- und Fettmasse stattfindet.
Was ist das attraktivste Gewicht bei Frauen?
Es gibt kein universelles "attraktives Gewicht", da Attraktivität subjektiv ist, aber wissenschaftliche Studien legen oft einen Body-Mass-Index (BMI) zwischen 18,5 und 24,9 (Normalgewicht) nahe, wobei einige Studien einen BMI um 21,5 als optimal für Verdienstmöglichkeiten ansehen; allgemein wird eine schlanke, aber gesunde Figur bevorzugt, die zu Größe und Körperbau passt, mit Fokus auf einen geringen Bauchumfang und einen gesunden Körperfettanteil, was oft attraktiver wirkt als extremes Unter- oder Übergewicht.
Welcher BMI ist mollig?
Normalgewichtige Menschen haben einen BMI-Wert von 18,5 bis 24,9. Ab einem BMI von 25 bis 29,9 gilt man als übergewichtig. Adipositas liegt vor, wenn der BMI-Wert bei 30 oder höher liegt.
Wie niedrig muss der Körperfettanteil sein, um Bauchmuskeln zu sehen?
13 – 15 %: In der Regel sind die oberen Bauchmuskeln teilweise sichtbar, während die unteren noch unter einer Fettschicht verborgen sind. 10 – 12 %: In diesem Fall sind die Bauchmuskeln deutlich sichtbar.
Auf welche Zärtlichkeiten stehen Männer?
Wie viele Scheine passen in einen Geldkoffer?