Erhalte ich eine staatliche Rente, wenn ich nicht gearbeitet habe?

Nein, wer nie gearbeitet hat, bekommt in der Regel keine eigene staatliche Rente, da die Rente auf Beitragszeiten basiert. Allerdings gibt es Alternativen für die Existenzsicherung, wie die Grundsicherung im Alter oder das Bürgergeld, wenn die eigenen Einkünfte nicht ausreichen. Auch für die Kindererziehung oder den verstorbenen Ehepartner (Witwen-/Witwerrente) können Rentenansprüche entstehen.

Wie viel Rente kriege ich, wenn ich nie gearbeitet habe?

Wer nie gearbeitet hat, erhält keine eigene gesetzliche Rente, kann aber Anspruch auf Grundsicherung im Alter haben, die den Lebensunterhalt sichert (ca. 563 € für Alleinstehende, Stand 2026), sowie unter Umständen über Kindererziehungszeiten eine kleine Rente bekommen, wenn Kinder erzogen wurden (bis zu ca. 40 € pro Kind), was die Grundsicherung ergänzt. Die Höhe der Grundsicherung hängt vom Bedarf ab (Regelsatz + Miete) und wird durch Einkommen und Vermögen reduziert.
 

Was bekommt man vom Staat, wenn man nie gearbeitet hat?

Bürgergeld ist eine staatliche Sozialleistung zur Sicherung des Existenzminimums. Bürgergeld wird beispielsweise oft im Anschluss an das Arbeitslosengeld gezahlt, wenn weiterhin Unterstützung notwendig ist. Bürgergeld können Sie auch bekommen, wenn Sie noch nie gearbeitet oder ein geringes Einkommen haben.

Wie hoch ist die staatliche Rente, wenn man nie gearbeitet hat?

Wenn Sie weniger als 10 Jahre lang Beiträge zur National Insurance (NI) geleistet haben, erhalten Sie keine staatliche Rente . Liegt Ihre Beitragsdauer zwischen 10 und 35 Jahren, richtet sich die Höhe Ihrer Rente nach der Anzahl Ihrer Beitragsjahre.

Hat man Anspruch auf Rente, wenn man nicht gearbeitet hat?

Menschen, die immer arbeitslos waren und daher nie gearbeitet haben, kommen nicht auf die Wartezeit von fünf Jahren und haben somit keinen Anspruch auf die Rente. Diese Menschen können allerdings Grundsicherung beantragen.

Rentenbescheid: So lesen Sie den Brief von der Rentenversicherung

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Wie hoch ist die Rente, wenn man nicht gearbeitet hat?

Wer nie gearbeitet hat, erhält keine eigene gesetzliche Rente, kann aber Anspruch auf Grundsicherung im Alter haben, die den Lebensunterhalt sichert (ca. 563 € für Alleinstehende, Stand 2026), sowie unter Umständen über Kindererziehungszeiten eine kleine Rente bekommen, wenn Kinder erzogen wurden (bis zu ca. 40 € pro Kind), was die Grundsicherung ergänzt. Die Höhe der Grundsicherung hängt vom Bedarf ab (Regelsatz + Miete) und wird durch Einkommen und Vermögen reduziert.
 

Wer bekommt die Grundrente von 850 €?

Die Grundrente von 850 € erhalten Personen, die mindestens 33 Jahre Grundrentenzeiten (Beiträge aus Arbeit, Kindererziehung, Pflege) angesammelt haben, wenig verdient haben (unter 80 % des Durchschnitts), und deren Gesamteinkommen (Rente + sonstige Einkünfte) unter bestimmten Freibeträgen liegt, wobei die Deutsche Rentenversicherung dies automatisch prüft; es gibt keine Bedürftigkeitsprüfung und Minijobs werden nicht negativ angerechnet, können aber Zeiten zählen. Die 850 € beziehen sich oft auf das Gesamteinkommen, auf das dann ein Zuschlag kommt, der die Rente auf ein höheres Niveau hebt.
 

Wie viele Jahre muss man arbeiten, um die volle staatliche Rente zu erhalten?

Um den vollen Betrag zu erhalten, benötigen Sie in der Regel 35 anrechnungsfähige Beitragsjahre zur Nationalversicherung. Sie erhalten aber auch schon einen Teilbetrag, wenn Sie mindestens 10 anrechnungsfähige Jahre vorweisen können – diese können vor oder nach April 2016 liegen.

Wie hoch ist die Rente, wenn man keinen Job hatte?

Aber es bleibt dabei: Wer nie gearbeitet hat, bekommt auch keine Rente. Auch wer Sozialhilfe bekommen hat, kann nicht auf eine Rente zählen. Der Staat übernimmt bei Arbeitslosigkeit zwar die Krankenversicherung, nicht aber die Rentenversicherung. Deswegen bleibt im Alter dann nur noch die Grundsicherung.

Kann ich die staatliche Rente meines Mannes beantragen?

Als Witwe/Witwer können Sie unter Umständen zusätzlich zu Ihrer neuen staatlichen Rente eine zusätzliche Zahlung erben . Wenn Sie vor Erreichen des Rentenalters wieder heiraten oder eine neue eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen, haben Sie keinen Anspruch auf eine Erbschaft.

Wie viel Rente bekommt ein Hartz-4-Empfänger, der nie gearbeitet hat?

Alleinstehende Erwachsene bekommen seit Januar 2023 etwa 502 Euro monatlich. Bei Ehepaaren und Paare, die eheähnlich leben, liegt die Grundsicherung für den Lebensunterhalt bei 902 Euro im Monat. Die Leistungen für Kinder sind abhängig vom Alter: 420 Euro bekommen Jugendliche vom Beginn des 15.

Welche Rente bekommt eine Hausfrau?

In Deutschland gibt es keine automatische Rente für Hausfrauen, da die gesetzliche Rentenversicherung auf Beitragszahlungen basiert. Wer nicht arbeitet und keine Beiträge einzahlt, bekommt also keine eigene Rente – mit einer großen Ausnahme: Kindererziehungszeiten.

Warum wird meine russische Rente 2025 nicht mehr aus Moskau ins Ausland überwiesen?

Die Renten für I Quartal 2025 wurden bis heute ins Ausland nicht überwiesen. Diese Probleme waren schon seit 2022 sporadisch aufgetreten. Zurzeit haben alle russischen Rentner, die Ihre Rente direkt aus Moskau (von Schabolovka) in Deutschland erhalten, ein Problem.

Wie hoch ist die Rente einer Hausfrau, die nie gearbeitet hat?

Ein Jahr Kindererziehung bringt fast einen Entgeltpunkt

Umgerechnet bringt Ihnen ein Jahr Kindererziehungszeit 40,79 Euro Rente pro Monat.

Wie viel Geld bekomme ich, wenn ich noch nie gearbeitet habe?

Die Höhe des Arbeitslosengeldes ist in den Paragraphen 149 ff. des Dritten Sozialgesetzbuches (SGB III) geregelt. Grundsätzlich erhalten Sie 60 Prozent des pauschalisierten Nettoentgeltes als Leistung aus der Arbeitslosenversicherung. Dieser Satz erhöht sich auf 67 Prozent, wenn Sie Kinder haben.

Wie lange kann man von 100.000 Euro im Ruhestand leben?

Von 100.000 Euro können Sie je nach Ausgaben, Anlagestrategie und ob Sie das Kapital verzehren wollen, unterschiedlich lange leben: Bei moderaten monatlichen Entnahmen (z.B. 1.500 € bis 2.000 €) reichen sie wenige Jahre zur Überbrückung, bei Kapitalerhalt durch Rendite (z.B. 414 € bis 563 € monatlich bei 5-6,8 % Rendite) können sie eine lebenslange Zusatzrente sein, wobei die 4-Prozent-Regel nur ca. 4.000 € pro Jahr ohne Kapitalverzehr erlaubt. Entscheidend sind Ihre Lebenshaltungskosten und das Ziel: Kapital verbrauchen (höhere monatliche Beträge) oder nur Rendite nutzen (geringere Beträge, aber Kapital bleibt erhalten). 

Wie hoch ist die Rente in Deutschland, wenn ich nie gearbeitet habe?

Um es gleich zu sagen: Wer nie gearbeitet hat, kriegt auch keine Rente. Eine Ausnahme gibt es für Eltern, die mehr als ein Kind großgezogen haben. Sie können einen Rentenanspruch erwerben, weil die Rentenversicherung auch Erziehungsarbeit honoriert.

Kann man Rente beantragen, wenn man nie gearbeitet hat?

Die Antwort lautet: Ja, das ist möglich. Der Schlüssel liegt in den Kindererziehungszeiten, die als sogenannte Mütterrente angerechnet werden. Eltern, die Kinder großgezogen haben, erwerben allein dadurch eigene Rentenansprüche, auch wenn sie nie gearbeitet oder Beiträge gezahlt haben.

Ist eine Zwangsverrentung mit 63 Jahren möglich?

Laut Gesetz ist eine Zwangsverrentung ab dem 63. Geburtstag möglich. ALG-II-Bezieher, die 62 Jahre alt oder jünger sind, sind also nicht akut von der Zwangsverrentung bedroht. Hinzu kommt: Eine Zwangsverrentung setzt voraus, dass auch tat- sächlich eine Altersrente bezogen werden kann.

Wie lange muss man in Deutschland arbeiten, um die volle Rente zu bekommen?

Für die Altersrente für langjährig Versicherte benötigen Sie 35 Versicherungsjahre, für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte 45 Versicherungsjahre. Mit welchem Alter Sie in Rente gehen können, hängt von Ihrem Geburtsjahr ab. Das Renteneintrittsalter wird seit 2012 stufenweise angepasst.

Wer bekommt volle Rente?

Sie erhalten eine Rente wegen voller Erwerbsminderung, wenn Sie wegen Krankheit oder Behinderung weniger als drei Stunden täglich arbeiten können. Und zwar nicht nur in Ihrer, sondern in allen Tätigkeiten. Wir prüfen das anhand ärztlicher Unterlagen. Eventuell fordern wir weitere Gutachten an.

Wann bekommt man seine volle Rente?

Die Altersrente für langjährig Versicherte gibt es für Personen, die mindestens 35 Jahre in der Rentenversicherung zurückgelegt haben. Das Eintrittsalter für die abschlagsfreie Rente wird stufenweise auf das 67. Lebensjahr angehoben. Ab dem Geburtsjahrgang 1964 liegt die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren.

Wie hoch ist die niedrigste Rente in Deutschland?

Mit der neuen Grundrente ergeben sich auf Basis der Werte für Januar 2026 nach 45 Jahren Arbeit in Vollzeit, zum gültigen gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 Euro, rund 1.154 Euro Rente (nach Sozialbeiträgen). Ohne die vorgesehene Grundrente wären es nur 869 Euro. Das genaue Berechnungsverfahren ist komplex.

Was ist die Grundrente, wenn man nie gearbeitet hat?

Wer nie gearbeitet hat, kann in der Regel keine Grundrente bekommen. Die Grundrente ist ein Zuschlag, der unter bestimmten Voraussetzungen auf eine gesetzliche Rente gezahlt wird. Wer keine oder nur sehr geringe eigene Rentenansprüche hat, kann stattdessen bei Bedürftigkeit die Grundsicherung im Alter beantragen.

Wer kriegt die Grundrente und wer nicht?

Ein monatliches Einkommen bis zu 1.492 Euro wird nicht angerechnet. Wenn Ihr Einkommen diese Höhe nicht überschreitet, können Sie den vollen Grundrentenzuschlag bekommen. Ein Einkommen über 1.492 Euro bis zu 1.909 Euro im Monat wird zu 60 Prozent auf den Zuschlag angerechnet.