Bei welchen Beschwerden in die Notaufnahme?

Sie gehen in die Notaufnahme bei akuten, lebensbedrohlichen Zuständen wie starker Atemnot, Brustschmerzen, Verdacht auf Herzinfarkt/Schlaganfall, Bewusstlosigkeit, starken Blutungen, schweren Verletzungen (Brüche, Verbrennungen), Vergiftungen oder plötzlichen Lähmungen/Seh-Sprechstörungen; bei weniger dringenden Problemen (grippale Infekte, leichte Schmerzen) ist der Hausarzt oder der ärztliche Bereitschaftsdienst (116117) die erste Wahl, hier erfahren Sie mehr.

Wann sollte man zur Notaufnahme gehen?

Gehen Sie in die Notaufnahme bei akuten, lebensbedrohlichen Zuständen wie starken Brustschmerzen, Atemnot, Bewusstlosigkeit, Lähmungen, starken Blutungen, Vergiftungen oder schweren Verletzungen (Knochenbrüche, Verbrennungen). Bei Unsicherheit oder weniger dringenden Beschwerden wählen Sie die 116117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst) oder den Hausarzt. Bei unmittelbarer Lebensgefahr immer die 112 (Notruf) wählen.
 

Was sind Gründe, um in die Notaufnahme zu gehen?

Akuten Herzbeschwerden

  • akuter Brustschmerz oder Druck im Brustkorb.
  • unangenehm empfundenes Herzrasen.
  • Kreislaufkollaps mit nachfolgendem Bewusstseinsverlust.

Kann man mit einer Mittelohrentzündung in die Notaufnahme?

Eine akute Mittelohrentzündung stellt keinen medizinischen Notfall dar, sie sollte dennoch unbedingt fachärztlich behandelt werden, um mögliche Komplikationen und Folgeerkrankungen zu verhindern.

Woher weiß ich, ob ich in die Notaufnahme muss?

Plötzlich auftretende, starke Beschwerden sowie Unfälle und lebensbedrohliche Situationen müssen sofort behandelt werden: Starke Schmerzen im Brustkorb. Schwere Atemnot. Anaphylaktischer Schock.

Bin ich ein Fall für die Notaufnahme? | Dr. Johannes Wimmer & Alina Kriesten

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Woran erkennt man, dass es Zeit ist, in die Notaufnahme zu gehen?

Schwere körperliche Traumata, beispielsweise durch einen Autounfall. Plötzliche und heftige Kopfschmerzen: Die schlimmsten Kopfschmerzen Ihres Lebens. Starke Blutungen, die auch nach 10 Minuten anhaltendem Druck nicht aufhören. Bluthusten, Blut im Erbrochenen oder hellrotes Blut aus dem Rektum (nicht bedingt durch Hämorrhoiden).

Bei welchen Symptomen in die Notaufnahme?

In die Notaufnahme gehören akute, lebensbedrohliche Zustände wie starke Atemnot, Brustschmerzen (Verdacht auf Herzinfarkt), Symptome eines Schlaganfalls (plötzliche Lähmung, Sprachstörung, Sehstörungen), starke Blutungen, tiefe Verbrennungen, Vergiftungen, schwere Verletzungen (Brüche, innere Verletzungen), Bewusstseinsverlust, anhaltende Krämpfe oder plötzliche Schwangerschaftskomplikationen. Bei Unsicherheit, rufen Sie den Rettungsdienst (112 oder 144), insbesondere bei Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall.
 

Wann bin ich ein Fall für die Notaufnahme?

Ein Fall für die Notaufnahme ist eine akute, potenziell lebensbedrohliche Erkrankung oder schwere Verletzung, die sofortige medizinische Hilfe erfordert und nicht bis zum nächsten Tag beim Hausarzt warten kann, wie Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Symptome (Brustschmerz, Lähmungen, Sprachstörungen), starke Atemnot, Bewusstlosigkeit, schwere Blutungen, Verbrennungen, Vergiftungen, tiefe Platzwunden, Knochenbrüche oder Komplikationen in der Schwangerschaft. Bei Unsicherheit oder Verdacht auf Lebensgefahr immer den Notruf 112 (Deutschland/Europa) oder 144 (Österreich) wählen.
 

Ist eine Ohrenentzündung ein Notfall?

Komplikationen sind bei einer akuten Mittelohrentzündung heute selten geworden, da es gute Behandlungsmöglichkeiten gibt. Wenn Komplikationen auftreten, handelt es sich um einen akuten medizinischen Notfall. Dazu zählen unter anderem: Entzündung des knöchernen Fortsatzes hinter dem Ohr, sogenannte Mastoiditis.

Bei welchen Schmerzen in die Notaufnahme?

Auch starke Blutungen, die sich nicht stillen lassen, sind Notfälle. Ebenso Unfälle mit Verdacht auf schwere Verletzungen, starke Verbrennungen, Stromunfälle und Krampfanfälle. Und: Wer anhaltende stärkste Schmerzen erlebt, wendet sich der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zufolge ebenfalls an die Notaufnahme.

Was ist der häufigste Grund für Besuche in der Notaufnahme?

Laut der Agentur für Gesundheitsforschung und -qualität (AHRQ) sind Stürze die häufigste Ursache für verletzungsbedingte Notaufnahmen und machen ein Drittel der insgesamt 26,5 Millionen Notaufnahmen aus. Weitere häufige Ursachen sind Aufprallverletzungen, Unfälle, Schnittverletzungen, Überanstrengung und Bisse/Stiche.

Kann mich die Notaufnahme ablehnen?

Nein, die Behandlung von akut behandlungsbedürftigen Patienten (Notfall) darf ein Arzt nicht ablehnen. Für den Arzt gilt auch die allgemeine Verpflichtung zur Hilfeleistung (§323c StGB).

Was sind die häufigsten Fälle in der Notaufnahme?

Schwere Infektionen (u. a. Sepsis, septischer Schock, Meningitis, Pneumonie, Endokarditis), die eine Hospitalisation erfordern, sind eine häufige Erkrankung in der Notaufnahme.

Wie lange muss man maximal in der Notaufnahme warten?

Eine zumutbare Wartezeit in der Notaufnahme hängt stark von der Einstufung über das Triage-System ab: Sofortige Behandlung ist bei lebensbedrohlichen Fällen (z. B. Herzinfarkt) vorgesehen, während bei «dringend» bis zu 30 Minuten gelten können und «nicht dringend» auch mal mehrere Stunden dauern kann, da Priorität nach Schweregrad entschieden wird. Studien zeigen, dass Wartezeiten über 4-5 Stunden das Sterberisiko erhöhen, weshalb Kliniken eine maximale Wartezeit von 4 Stunden anstreben. 

Sollte ich wegen Kopfschmerzen in die Notaufnahme gehen?

Auch leichte Kopfschmerzen können ein Grund sein, die Notaufnahme aufzusuchen . Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn eines der folgenden Symptome auftritt: Kopfschmerzen in Verbindung mit Schwindel, Sehstörungen, Sprachstörungen oder Gleichgewichtsstörungen.

Bei welchen Symptomen muss man ins Krankenhaus?

Lebensbedrohliche Symptome sind Warnzeichen, bei denen du sofort den Notruf 112 wählen oder in die Notaufnahme gebracht werden solltest.

  • Akute Atem- und Kreislaufprobleme.
  • Brustschmerzen und Herzbeschwerden.
  • Neurologische Alarmsymptome (Verdacht Schlaganfall)
  • Schwere Verletzungen und starke Schmerzen.

Kann ich mit starken Ohrenschmerzen in die Notaufnahme?

Starke Ohrenschmerzen sind oft sehr unangenehm, aber normalerweise kein lebensbedrohlicher Notfall für die 112, sondern werden über den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117 (außerhalb der Sprechstunden) oder direkt beim HNO-Arzt behandelt, da hier meist eine akute Mittelohrentzündung die Ursache ist und keine sofortige Notaufnahme nötig ist. In die Notaufnahme sollten Sie nur bei zusätzlichen, lebensbedrohlichen Symptomen wie Bewusstlosigkeit, hohem Fieber mit Verwirrtheit oder Ausbreitung der Infektion auf den Knochen hinter dem Ohr gehen, wie dieUniklinik Düsseldorf erklärt.
 

Sollte ich wegen Ohrenschmerzen in die Notaufnahme gehen?

Äußere Ohrenentzündungen werden mit antibiotischen Ohrentropfen behandelt. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie oder Ihr Kind Ohrenschmerzen oder Ausfluss, Hörverlust, Fieber oder Erbrechen haben. Begeben Sie sich in die nächstgelegene Notaufnahme, wenn Schmerzen, Schwellungen oder Rötungen hinter dem Ohr auftreten .

Wie kann ich testen, ob ich eine Mittelohrentzündung habe?

Die Diagnose einer Mittelohrentzündung (Otitis media) erfolgt durch einen HNO-Arzt oder Kinderarzt mittels Otoskopie (Ohrenspiegelung), bei der Rötung, Schwellung und Flüssigkeit hinter dem Trommelfell sichtbar werden. Zusätzliche Tests wie Tympanometrie (Messung der Trommelfellbeweglichkeit) können Flüssigkeit bestätigen, während in komplexen Fällen Hörtests oder bildgebende Verfahren (MRT, CT) zum Einsatz kommen, um Komplikationen auszuschließen.
 

Bei welchen Symptomen Notaufnahme?

In die Notaufnahme gehören akute, lebensbedrohliche Zustände wie starke Atemnot, Brustschmerzen (Verdacht auf Herzinfarkt), Symptome eines Schlaganfalls (plötzliche Lähmung, Sprachstörung, Sehstörungen), starke Blutungen, tiefe Verbrennungen, Vergiftungen, schwere Verletzungen (Brüche, innere Verletzungen), Bewusstseinsverlust, anhaltende Krämpfe oder plötzliche Schwangerschaftskomplikationen. Bei Unsicherheit, rufen Sie den Rettungsdienst (112 oder 144), insbesondere bei Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall.
 

Welche Uhrzeit ist am besten für die Notaufnahme?

Die beste Zeit für einen Besuch in der Notaufnahme ist sofort, wenn lebensbedrohliche Symptome wie starke Brustschmerzen, schwere Atemnot, Bewusstlosigkeit, starke Blutungen oder Anzeichen eines Schlaganfalls auftreten, wobei frühmorgens (ca. 6-12 Uhr) oft die beste Betreuung aufgrund weniger Andrangs und besserer Personalausstattung zu erwarten ist. Bei weniger akuten, aber dringenden Beschwerden (z.B. hohes Fieber, anhaltender Durchfall) sollte man zuerst den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 kontaktieren, um unnötige Wartezeiten in der Notaufnahme zu vermeiden. 

Wann sollte man sofort ins Krankenhaus gehen?

Wenn das Leben in Gefahr ist oder bleibende Schäden drohen, ist schnelle Hilfe ein Muss - es sind Notfälle. Daher gilt: “In lebensbedrohlichen Situationen, wenn jede Minute zählt, sofort die 112 anrufen”, so Roland Stahl, Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Welche Anzeichen erkenne ich frühzeitig als Hinweis auf einen medizinischen Notfall?

Wenn folgende Symptome auftauchen, liegt sicher ein Notfall vor, der auch lebensbedrohlich sein oder werden kann:

  • schwere Atemnot.
  • allergischer Schock oder​ Kreislaufkollaps, z.B. nach einem Insektenstich.
  • Bewusstlosigkeit.
  • Unfälle mit schweren Verletzungen.
  • plötzliche Brustschmerzen als Anzeichen für einen Herzinfarkt.

Kann man in der Notaufnahme abgewiesen werden?

In besonderen Situationen wie Notfällen oder im Bereitschaftsdienst dürfen Sie nicht ablehnen. Wer ohne guten Grund ablehnt, riskiert ein Disziplinarverfahren oder Schadensersatzforderungen.

Wann ist in der Notaufnahme am meisten los?

Prozent der Befragungsteilnehmer an, dass an Mittwoch- und Freitagnachmittagen die meisten Patienten in ihren Notaufnahmen behandelt wurden. Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, um auf präzise Daten zuzugreifen.

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