An wen sollte ich mich wenden, wenn ich Haarausfall habe?

Bei Haarausfall sollten Sie zuerst Ihren Hausarzt aufsuchen, der Sie bei Bedarf an einen Spezialisten überweist, meist einen Dermatologen (Hautarzt), da dieser die Kopfhaut und Haare untersucht. Bei vermuteten hormonellen Ursachen kann auch ein Gynäkologe (bei Frauen) oder ein Endokrinologe (bei Schilddrüsen- oder Hormonstörungen) helfen. Auch ein Ernährungsmediziner kann bei Mangelerscheinungen hinzugezogen werden, und bei starker psychischer Belastung sind Psychologen eine Anlaufstelle.

Welcher Arzt ist für Haarausfall zuständig?

Welche Ärzte sind Spezialisten bei Haarausfall? Bei Haarausfall sollte der Patient zuerst einen Hautarzt (Dermatologen) aufsuchen. Da der Haarausfall mit einer Erkrankung oder Schädigung der Wurzeln zusammenhängt und sich die Haarwurzeln in der Kopfhaut befinden, ist ein Hautarzt der erste Ansprechpartner.

Wie lange dauert Haarausfall nach Antibiotika?

Normalerweise lichtet sich das Haar allgemein nur aus, so dass unter Umständen auch die Kopfhaut leicht durchschimmern kann. Kreisrunder Haarausfall entsteht in der Regel auch nicht nach einer Behandlung mit Antibiotika. Nach einigen Wochen oder Monaten wird sich der Haarwuchs meistens wieder regulieren.

Kann Diabetes zu Haarausfall führen?

Zusätzlich kann Diabetes mellitus auch zu einer Schädigung der Blutgefäße führen, die das Haarwachstum beeinträchtigen kann. Durch die schlechtere Durchblutung können die Haarfollikel nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden und sterben ab. Dies kann zu einem verstärkten Ausfallen der Haare führen.

Welchen Arzt kann man für Haarausfall fragen?

Der erste Ansprechpartner für Haarausfall ist in der Regel der Hautarzt oder Dermatologe. Hautärzte haben fundiertes Wissen über die Struktur und Funktion der Haut sowie über Haarerkrankungen.

Die besten Tipps gegen Haarausfall | Dr. Johannes Wimmer

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Was macht der Hausarzt bei Haarausfall?

Der Arzt untersucht Ihre Haare meist unter einer hellen Lampe. Dabei prüft er genau die Haarstruktur, die Kopfhaut und die Haardichte. Je nach Art des Haarausfalls oder der Kopfhauterkrankung wird die Haut des gesamten Körpers untersucht und an auffälligen Stellen mit einem Auflichtmikroskop begutachtet.

Kann ich wegen Haarausfall meinen Hausarzt aufsuchen?

Ihr Hausarzt kann Ihnen möglicherweise durch eine Untersuchung Ihrer Haare die Ursache Ihres Haarausfalls feststellen . Schildern Sie ihm, ob der Haarausfall Ihr Wohlbefinden beeinträchtigt, und fragen Sie nach den Behandlungsmöglichkeiten.

Auf welche Krankheit deutet Haarausfall hin?

Kreisrunder Haarausfall kann in Verbindung mit z.B. Erkrankungen der Schilddrüse atopischen Erkrankungen, Vitiligo oder Zöliakie auftreten. Bei der Entstehung spielt auch eine genetische Veranlagung eine Rolle.

Wie sieht Haarausfall aufgrund von Diabetes aus?

Symptome von diabetesbedingtem Haarausfall

Wenn Sie Diabetes haben und unter Haarausfall leiden, ist es wichtig, die Anzeichen zu erkennen. Zu den häufigsten Symptomen gehören: Vermehrter Haarausfall beim Bürsten oder Waschen der Haare sowie dünner werdendes Haar auf der Kopfhaut, den Augenbrauen oder am Körper.

Welche Medikamente helfen gegen Haarausfall?

Medikamente gegen Haarausfall können bei einigen Formen des Haarverlusts wirksam sein. Die bekanntesten sind Finasterid und Minoxidil, die bei erblich bedingtem Haarausfall helfen können. Auch Kortison-Präparate kommen bei kreisrundem Haarausfall zum Einsatz.

Wann ist der Höhepunkt eines Haarausfalls?

Es wird in akute (< 6 Monate) und chronische (> 6 Monate) eingeteilt. Bei der akuten Form tritt Haarausfall sehr schnell auf und erreicht seinen Höhepunkt nach 6-8 Wochen.

Welche Medikamente schädigen die Haare?

Antiepileptika: Carbamazepin, Phenytoin und Valproinsäure. Antikoagulantien: Dicumarol, Coumarin, Heparin und Warfarin. Antihistaminika und Spasmolytika: Cimetidin, Ranitidin, Famotidin und Terfenadin. Antihypertensiva: Prazosin, Betablocker und Diazoxid.

Kann Cortison Haarausfall stoppen?

Cortison und Haare

Oft beobachtet man diffusen Haarausfall, bei dem die Haare auf dem gesamten Kopf dünner werden. In einigen Fällen kann Cortison auch zu verstärktem Haarwuchs an unerwünschten Stellen führen, wie im Gesicht oder am Körper.

Was macht ein Endokrinologe bei Haarausfall?

Ein Endokrinologe wird in der Lage sein, dem Haarausfall auf den Grund zu gehen und die Ursachen dafür herauszufinden. Relevant sind zum Beispiel Beginn, Dauer, Menge und Ort des Haarausfalls. Der Arzt wird Sie u.a. zu folgenden Punkten befragen: Haarausfall in Ihrer Familie.

Wer vererbt Haarausfall bei Frauen?

Genetisch anfällige Haarfollikel reagieren mit den Jahren überempfindlich auf das Hormon Dihydrotestosteron DHT. Diese genetische Anfälligkeit betrifft meist nur einen Teil der Follikel und kann von mütterlicher oder väterlicher Seite vererbt werden.

Wird Haarausfall von der Krankenkasse bezahlt?

Frauen mit partiellem Haarausfall haben unter Umständen Anspruch auf ein Echthaarteil. Das kann etwa aus medizinischen Gründen wie bei einer Schuppenflechte notwendig sein. Die Kosten dafür übernimmt die Krankenkasse.

Hat man bei Zucker Haarausfall?

Ein hoher Zuckerkonsum kann deshalb zu Haarausfall führen, weil er Zellen angreift und Entzündungen fördern kann. Durch Schäden an der Kopfhaut werden die Haarwurzeln immer schwächer, so dass sie den Haaren nicht mehr ausreichend Halt bieten können.

Wie kann man prüfen, ob man Diabetes hat?

Diabetes wird durch Blutzuckermessungen festgestellt, entweder durch einen Arzt mittels Nüchternblutzucker, HbA1c-Wert und Glukosetoleranztest (oGTT), oder selbst mit einem Blutzuckermessgerät (Fingerstich) und Teststreifen. Selbsttests (z.B. Zucker im Urin) geben erste Hinweise, ersetzen aber keinen Arztbesuch; die Diagnose erfolgt durch mehrere Bluttests, oft im nüchternen Zustand, um die Blutzuckerwerte zu überprüfen.
 

Wie sieht Haarausfall aus Frau aus?

Symptome von Haarausfall bei Frauen

Das Haar wirkt insgesamt dünner, und die Kopfhaut kann teilweise sichtbar werden. Kahle Stellen oder runde Löcher. Bei kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) treten plötzlich runde, kahle Stellen auf der Kopfhaut auf. Die Haare fallen oft büschelweise aus.

Welcher Tumor macht Haarausfall?

Haarausfall gehört zu den typischen Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Gerade Ihr Chemotherapie-Protokoll Doxorubicin, Cyclophosphamid und Paclitaxel verursacht bei vielen Brustkrebs-Patientinnen Haarausfall. Sie sollten also tatsächlich damit rechnen, dass Ihre Haare ausfallen.

Welches Organ macht Haarausfall?

In der Schilddrüse werden viele für den Stoffwechsel wichtige Hormone gebildet, die von dort in das Blut abgegeben werden. Deshalb kann eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse auch die Ursache von Haarausfall sein. Diese Art des Haarausfalls kann bei Frauen, seltener bei Männern, zu Haarverlust führen.

Können verlorene Haare wieder nachwachsen?

Abgestorbene Haarfollikel sind unwiederbringlich verloren und bilden keine neuen Haare mehr aus. Wenn an dieser Stelle wieder ein Haar wachsen soll, muss ein gesunder Haarfollikel versetzt werden (Haartransplantation). Inaktive Haarfollikel können wieder reaktiviert werden.

Was verschreiben Ärzte bei Haarausfall?

Behandlung androgenetischer Alopezie (erblich bedingter Haarausfall) Zur Behandlung von androgenetischer Alopezie (erblich bedingtem Haarausfall) haben sich hormonhaltige Medikamente wie Minoxidil und Finasterid bewährt.

Kann der Hausarzt bei Haarausfall helfen?

Neben dem Dermatologen bzw. der Dermatologin als erste Ansprechpartner kommen darüber hinaus somit auch andere Fachärzte in Frage. Hausarzt: Die Hausarztpraxis kann eine erste Anlaufstelle sein, um den Haarausfall zu besprechen und ggf. an einen Spezialisten zu überweisen.

Was sollte man bei Haarausfall untersuchen lassen?

Haarwurzelanalyse (Trichogramm): Untersuchung entnommener Haare unter dem Mikroskop zur Beurteilung von Wachstumsphasen und Haarstruktur. Blutuntersuchung: Analyse von Blutwerten, um mögliche Mangelzustände oder hormonelle Ungleichgewichte als Ursachen für Haarausfall zu identifizieren.